100 Jahre Groß-Berlin: Woidke sieht in Hauptstadtregion eine der dynamischsten Regionen in Deutschland und Europa

Vor 100 Jahren wurde Groß-Berlin gegründet – durch Eingemeindungen aus Brandenburg. Das entsprechende Gesetz war am 1. Oktober 1920 in Kraft getreten. Anlässlich des morgigen Festakts hierzu im Berliner Abgeordnetenhaus würdigt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke die Entwicklung der gemeinsamen Region:

„Die Gründung Groß-Berlins war für das damalige Brandenburg sicher erst einmal schmerzhaft. Denn Brandenburg verlor durch die Eingemeindung von Orten wie Köpenick, Spandau oder Neukölln zahlreiche Gemeinden und gut 40 Prozent seiner Bevölkerung. Berlin wurde dadurch zu einer Weltmetropole und zur weltweit drittgrößten Stadt nach New York und London – und zugleich zur größten Stadt der Mark Brandenburg.

Heute schauen wir auf eine erfolgreiche Hauptstadtregion. Gemeinsam haben wir uns zu einer der dynamischsten Regionen in Deutschland und Europa entwickelt. Und wir werden zusammen alles dafür tun, dass diese gute Entwicklung weitergeht. Berlin und Brandenburg prägen sich gegenseitig stark. Ich bin überzeugt: Die Verflechtung unserer Länder wird noch enger werden. Die Potenziale, die darin liegen, werden wir nutzen, um die Hauptstadtregion zukunftsfähig zu machen.

Von ihrer Strahlkraft werden auch die ländlichen Regionen profitieren. Um Wirtschaftsentwicklung, Wissenschaft, Mobilität und den Wohnungsmarkt noch besser zu koordinieren, erarbeiten wir derzeit zusammen einen Strategischen Gesamtrahmen. Nur, wenn wir gemeinsam die gesamte Hauptstadtregion im Blick haben, kommen wir weiter gut voran. Am wichtigsten in diesem Prozess sind die Menschen. Wenn wir alle verinnerlichen, was wir voneinander haben, werden wir zusammen erfolgreich sein. Ich bin überzeugt, dass eine enge Zusammenarbeit auf allen Ebenen für die Menschen in unserer Region der Schlüssel zum Erfolg ist.“

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