19 neue Covid-19-Infektionen für Cottbus/Chóśebuz bestätigt – Inzidenz aktuell bei 115

Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Covid-19-Infektionen in
Cottbus/Chóśebuz ist auf kumuliert 359 gestiegen. Das sind 19 positive
Testergebnisse mehr als am Vortag. Aktuell infiziert sind labordiagnostisch
bestätigt 250 Personen.
Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Fälle binnen sieben Tagen auf
100.000 Einwohnerinnen und Einwohner – liegt aktuell bei 115.
Als genesen eingestuft sind derzeit 103 Personen. 6 Personen, die
vorerkrankt und positiv getestet worden waren, sind verstorben. Insgesamt ist
für ca. 900 Personen die häusliche Quarantäne angeordnet (alle Angaben:
Stand 30.10.2020, 12:00 Uhr). Alle Zahlen werden fortlaufend an die oberen
Behörden gemeldet und dort in deren Statistiken eingepflegt. Dadurch kann
es zu unterschiedlichen Angaben kommen.
Im Carl-Thiem-Klinikum werden aktuell 38 Patienten im Zusammenhang mit
einer Covid-19-Infektion stationär behandelt. 5 Patienten werden auf der
Intensivstation betreut.

OB Kelch ruft zu gegenseitiger Rücksicht auf
Oberbürgermeister Holger Kelch hat die Cottbuserinnen und Cottbuser
aufgerufen, in den nächsten Wochen die neuen Regelungen zur Eindämmung
des Covid-19-Virus mit Anstand und Abstand zu beachten. „Die Situation ist
schwierig, bedrückend und beängstigend. Wir müssen aufeinander Rücksicht
nehmen. Ich freue mich über das einmütige Statement der Stadtverordneten
vom Mittwoch und den Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, vernünftig und
konsequent die Regeln zu achten. Es kommt jetzt auf uns alle an, analog zu
Paragraf 1 der StVO zu handeln: Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme
sind wichtig. Das Leben muss jetzt den Fuß vom Gas nehmen. Obwohl es
dem Einzelnen viel abverlangt, ist es für uns alle nicht zu viel verlangt, andere
zu schützen – durch Abstand, durch Vermeidung von Kontakten, durch
Hygiene und letztlich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.“
Das komplette Statement des Oberbürgermeisters kann im Mitschnitt des
heutigen Pressegespräches auf www.cottbus.de nachgehört werden.

Weihnachtsmarkt kann nicht stattfinden
Stadtverwaltung und Veranstalter haben sich angesichts der aktuellen Infektionsentwicklung darauf
verständigt, dass der diesjährige Weihnachtsmarkt nicht stattfinden kann. „Das tut uns sehr leid, weil
der Weihnachtsmarktes einfach zu Cottbus/Chóśebuz gehört“, erklärt der Leiter des
Verwaltungsstabes, Ordnungsdezernent Thomas Bergner. Gemeinsam ist jedoch ein Weg gefunden
worden, die weihnachtliche Beleuchtung in der Innenstadt zu sichern und so ein wenig
weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen.
Veranstaltungen zur traditionellen Schlüsselübergabe an die Karnevalsvereine können ebenso nicht
stattfinden.
Ordnungsamt und Polizei werden nach Vorliegen der aktuellen Landesverordnung die gezielten
Kontrollen weiterführen und präzisieren. Hinweise dazu können im Sicherheitszentrum unter der
Telefonnummer 0355 612 3456 oder per E-Mail unter der Adresse sicherheitszentrum@cottbus.de
übermittelt werden.

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