21 neue Covid-19-Infektionen für Cottbus/Chóśebuz bestätigt – Inzidenz aktuell bei 201

Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Covid-19-Infektionen in
Cottbus/Chóśebuz ist auf kumuliert 1.329 gestiegen. Das sind 21 positive
Testergebnisse mehr als am Vortag. Aktuell infiziert sind labordiagnostisch
bestätigt 735 Personen.
Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Fälle binnen sieben Tagen auf
100.000 Einwohnerinnen und Einwohner – liegt aktuell bei 201.
Als genesen eingestuft sind derzeit 546 Personen. 48 Personen, die
vorerkrankt und positiv getestet worden waren, sind verstorben.
Insgesamt ist für 2.747 Personen die häusliche Quarantäne angeordnet (alle
Angaben: Stand 04.12.2020, 10:00 Uhr).
Derzeit werden im Carl-Thiem-Klinikum 61 Patienten, die an Covid-19
erkrankt sind, stationär behandelt, 15 davon auf der Intensivstation.
Carl-Thiem-Klinikum erweitert Covid-Station
Das CTK musste auf Grund der zahlreichen infizierten Patienten die
Notaufnahme umorganisieren, um Corona-Verdachtsfälle besser isolieren zu
können. Außerdem wurde eine weitere Station zur Corona-Verdachtsstation
umfunktioniert. Das Krankenhaus Forst unterstützt das Carl-Thiem-Klinikum durch die Übernahme von zehn Patienten überaus kollegial und freundschaftlich, wird dadurch aber NICHT zum Schwerpunktkrankenhaus Corona. Das KH Forst erfüllt alle seine Aufgaben uneingeschränkt. Bereits heute werden 10 Covid-19-
Patienten von Cottbus nach Forst verlegt.
Appell des Verwaltungsstabes und des CTK
Aus diesem Grund appelliert der Verwaltungsstab eindringlich, dass sich alle
an die Abstands- und Hygieneregeln halten und ihre Kontakte soweit wie
möglich reduzieren. Ehemalige Corona-Hotspots wie Hamburg und Münster
haben es geschafft, ihre 7-Tage-Inzidenz und damit die Anzahl der
Neuinfektionen deutlich zu senken. Das sollte auch in Cottbus möglich sein
und hängt einzig und allein vom Verhalten der Cottbuserinnen und Cottbusern
ab.
Die Stadt Cottbus/Chóśebuz wird aktuell keine neue Allgemeinverfügung
erlassen. Die Regelungen gelten bis 18.12.2020 fort, unter anderem zur verpflichtenden Mund-Nasen-Bedeckung für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen in
Schulgebäuden und im Hort. Wechselmodelle für den Unterricht an weiterführenden Schulen werden
durch das Staatliche Schulamt und die jeweiligen Schulleitungen organisiert. Die SchwerpunktKontrollen an Verkaufsständen und Glühweinbuden werden fortgesetzt. Grundsätzlich gilt die
Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg in ihrer jeweils aktuellen Fassung.
107 Bußgeld-Verfahren im November
Bei Kontrollen zur Einhaltung der Regelungen sind im Monat November insgesamt 107 Bußgelder
verhängt und entsprechende Verfahren eingeleitet worden. Dabei ging es in den meisten Fällen um
Verstöße gegen die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung im Einzelhandel (51 Fälle), im Öffentlichen
Nahverkehr (25), Imbissen (11) sowie gegen 11 Personen, die in zu großer Gruppe mit zu vielen
Hausständen angetroffen wurden und 8 Personen einer privaten Feier. Die Höhe der Bußgelder
betrug jeweils 100 Euro.
In einem Fall wurde ein Bußgeld in Höhe von 1000 Euro verhängt gegen eine Person, die als positiv
getestet gegen die Quarantäne-Auflagen verstoßen hat.

%d Bloggern gefällt das: