210 Stangen unversteuerte Zigaretten sichergestellt

#Heilbronn (ots)

Bei Kontrollen auf der Autobahn 6 in der Nähe der Tank- und Rastanlage Hohenlohe Nord zogen Einsatzkräfte der Kontrolleinheit Verkehrswege 42.000 unversteuerte Zigaretten aus dem Verkehr.

HZA-HN: Teures Gepäck/ 210 Stangen unversteuerte Zigaretten sichergestelltHZA-HN: Teures Gepäck/ 210 Stangen unversteuerte Zigaretten sichergestellt

Mit der Kontrolle eines in Rumänien zugelassenen Transporters entschieden sich die Zöllnerinnen und Zöllner am Montagvormittag offensichtlich goldrichtig. Der Fahrer gab zwar an, keine anmeldepflichtigen Waren zu transportieren und hauptsächlich Reise- bzw. Kuriergepäck an Bord zu haben. Die im Heckbereich des Fahrzeugs befindlichen zahlreichen Gepäckstücke erweckten jedoch das Interesse der Zöllnerinnen und Zöllner. Die Überprüfung der Gepäckstücke erfolgte zunächst mit Hilfe eines im Einsatz befindlichen Scan-Vans. Dabei bestätigte sich der Verdacht umgehend. Die Röntgenbilder ließen für die geschulten Augen nur einen Schluss zu: Ungewöhnliches Gepäck!

Nach dem Öffnen zählte der Zoll insgesamt 210 Stangen Zigaretten, die allesamt nicht mit einem deutschen Steuerzeichen versehen waren. Eine solche Menge liegt weit über dem Richtwert, der einen persönlichen Gebrauch annehmen lässt – dieser beträgt vier Stangen für den Verkehr aus anderen Mitgliedsstaaten.

Die Zigaretten wurden sichergestellt. Der verhinderte Steuerschaden beläuft sich auf über 7.000 Euro. Den Mann erwartet zusätzlich noch ein Strafverfahren wegen des Verbringens von hochsteuerbaren Waren nach Deutschland. Nach einer Anzahlung der fälligen Einfuhrabgaben durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

Zusatzinformationen:

„Das im Scan Van integrierte Röntgengerät ermöglicht eine Kontrolle von Gepäckstücken so, wie es Flugreisende von Gepäckkontrollen an Flughäfen kennen, erklärt Marcel Schröder, Pressesprecher des Hauptzollamts. Mit dieser technischen Unterstützung kann die Kontrolleinheit Verkehrswege noch schlagkräftiger ihren Aufgaben nachkommen. Vier der Beschäftigten des Sachgebiets Kontrollen wurden im Vorfeld als Strahlenschutzbeauftragte ausgebildet. Dadurch haben sie neben dem für den Betrieb des Fahrzeugs erforderlichen technischen Verständnis auch die arbeitssicherheitstechnische Unterweisung, um für die nötige Sicherheit für alle Beteiligten bei Inbetriebnahme des Geräts zu sorgen.

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