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24-Jähriger tötet erst Ehefrau und dann sich selbst, Motiv noch unbekannt, Beteiligung Dritter ausgeschlossen

#Göttingen (ots)

Hann. Münden, Ortsteil Hedemünden Donnerstag, 25. April 2019, in den späten Abendstunden

HANN. MÜNDEN (jk) – Im Hann. Mündener Ortsteil Hedemünden (Landkreis Göttingen) hat sich am Donnerstagabend (25.04.19) eine Familientragödie ereignet. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben.

Nach vorliegenden Ermittlungsergebnissen tötete ein 24 Jahre alter Mann im Laufe des späten Abends zunächst seine Ehefrau und beging anschließend gegen 00.00 Uhr auf der nahgelegenen Bahnstrecke Kassel-Göttingen Suizid. Er wurde von einem Güterzug überfahren.

Im Rahmen der geplanten Überbringung der Todesnachricht fanden Beamte gegen 02.20 Uhr dann in der gemeinsamen Wohnung in einem Mehrparteienwohnhaus in Hedemünden den leblosen Körper der 22 Jahre alten Ehefrau vor. Kriminaltechniker der Polizeiinspektion (PI) Göttingen führten noch in der Nacht umfangreiche Untersuchungen am Tatort durch.

Zur Klärung der genauen Todesumstände ordnete die Staatsanwaltschaft Göttingen unmittelbar eine Obduktion des Leichnams der jungen Frau an. Die am Freitagmorgen (26.04.19) in der Göttinger Rechtsmedizin durchgeführte Untersuchung ergab eine massive Gewalteinwirkung gegen den Oberkörper als Todesursache.

Hinweise darauf, dass an der Tat weitere Personen beteiligt gewesen sind, haben sich im gesamten Verlauf der vom 1. Fachkommissariat der PI Göttingen aufgenommenen Ermittlungen nicht ergeben.

Die Hintergründe der Tragödie sind nicht bekannt, werden aber im persönlichen Bereich angenommen.

Mit Rücksicht auf die Angehörigen werden von der Polizei keine weiteren Details zum Tathergang, zur Art der zugefügten, todesursächlichen Verletzungen sowie auch zum privaten Umfeld der Verstorbenen veröffentlicht.

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