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3D-Modelle unterstützen Restaurierung und Nachbildung städtischer Kunstwerke

In den zurückliegenden Jahren kam es in Frankfurt (Oder) immer wieder zu Diebstählen von Bronzekunstwerken im öffentlichen Raum. Der jüngste Diebstahl der Thälmann-Büste von Walter Kreisel liegt ein halbes Jahr zurück. Um diese Vorfälle zu verhindern, entwickelte das Kulturbüro Frankfurt (Oder) verschiedene Maßnahmen. So wurde die Plastik „Mädchenakt“ von Werner Stötzer mit einer Alarmanlage ausgestattet und wieder im Lennépark aufgestellt, eine zusätzliche Beleuchtung wurde für den „Betenden Knaben“ installiert.

Trotz dieser präventiven Maßnahmen bleiben Diebstähle nicht ausgeschlossen. Der Einsatz von digitalen 3D-Modellen bietet die Möglichkeit, Kunstwerke nach dem Diebstahl zu rekonstruieren. Mithilfe dieser innovativen Technik können detailgetreue Kopien erzeugt werden, die auch als Grundlage für die Reparatur oder Vervollständigung von beschädigten Kunstwerken, wie der Kranichgruppe am Hansaplatz, dienen können. Das Kulturbüro beauftragte die Erzeugung von zunächst vierzehn 3D-Modellen durch ein berührungsloses Vermessungssystem.

Am Dienstag, 12. Mai 2020 beginnt der erste Durchlauf dieses Projektes mit der Firma TrigonArt, die sich auf die berührungslose Vermessung von kunst- und kulturhistorischen Objekten spezialisiert hat. Zunächst wird ein Testscan des Kunstwerks „Brunnenplastik in Anlehnung an die Bremer Stadtmusikanten“ von Lutz Hähnel erzeugt.

Bei Rückfragen steht Magdalena Scherer (Kulturbüro, SB Bildende Kunst und Kulturförderung) telefonisch unter 0335 55378335 bzw. per E-Mail an Magdalena.Scherer@kultur-ffo.de zur Verfügung.

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