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4 Tote und 742 bestätigte COVID-19-Fälle in Land Brandenburg

Aufgrund einer statistischen Doppelerfassung der Zahl für den Kreis Ostprignitz-Ruppin hat das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) die COVID-19-Statistik für das Land Brandenburg am Sonntagmorgen korrigiert: So sind nach aktuellem Meldestand in Brandenburg insgesamt 742 laborbestätigten Fälle an COVID-19 statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020). Innerhalb der letzten 24 Stunden hat sich diese Zahl laut LAVG-Statistik um 21 erhöht (Stand: 29.03.2020, 08:00 Uhr). Statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind unvermeidbar; für die Bewertung der Corona-Lage ist die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Aktuell sind 50 Personen in stationärer Behandlung, davon werden elf künstlich beatmet.

Landkreis / kreisfreie Stadt Veränderung 24-h-Vergleich Zahl bestätigter Fäll
kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 29.03., 08:00 Uhr

Stationäre

Behandlung

verstorben
Barnim   65 4  
Brandenburg a. d. Havel   14    
Cottbus   29 1  
Dahme-Spreewald +1 60 3  
Elbe-Elster   27 1  
Frankfurt (Oder)   6    
Havelland +4 46 3  
Märkisch-Oderland   71 5  
Oberhavel   84 6 1
Oberspreewald-Lausitz +4 18    
Oder-Spree +4 73 4  
Ostprignitz-Ruppin +1 12* 1  
Potsdam   79 15 3
Potsdam-Mittelmark +4 58    
Prignitz   9    
Spree-Neiße   40 1  
Teltow-Fläming +2 42 2  
Uckermark +1 9 4  
Brandenburg gesamt +21 742 50 4

* HINWEIS: Korrektur der bestätigten COVID-19-Fälle im Kreis OPR im Vergleich zur Meldung von Samstagabend um 11 Fälle nach unten.

Hinweis zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden. Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.

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