50 Jahre Frauenfußball und neue Vereinsheimat für den SV Johannstadt 90 e. V.

Der SV Johannstadt 90 e. V. feierte am Sonnabend, 18. September 2021, 50 Jahre Frauenfußball und ist damit der Verein, der am längsten Mädchen- und Frauenfußball in Dresden spielt. Dieser Tag kennzeichnet auch den Neuanfang auf der neuen Sportstätte an der Liebstädter Straße.

Sportbürgermeister Dr. Peter Lames nahm das Vereinsfest zum Anlass, sich ein Bild vom neuen Vereinsstandort zu machen. Nach den Hochwassern 2002 und 2013 musste der Verein den Sportplatz am Käthe-Kollwitz-Ufer aufgeben und benötigte eine neue Trainings- und Spielstätte. Lames: „Mit dem Platzneubau an der Liebstädter Straße haben wir für den Verein SV Johannstadt eine gute Lösung gefunden und schaffen für die Mädchen- und Frauenfußballmannschaften ansprechende Trainings- und Punktspielmöglichkeiten.“

Die Kosten für die Bauarbeiten betragen etwa 500.000 Euro. Davon finanziert der Eigenbetrieb Sportstätten 100.000 Euro. Das Land Sachsen übernimmt 400.000 Euro nach der Richtlinie Hochwasserschäden 2013 (Verlagerung der Sportstätte aus dem Hochwassergebiet).

Der Rasenplatz wurde saniert und auf Normgröße für den Punktspielbetrieb erweitert. Für die neuen Ballfangnetze mussten die Gas- und Wasserleitungen umverlegt werden. Außerdem wurden die Ballfangnetze von sechs auf acht Meter erhöht, die Barrieren umlaufend erneuert und der Platz erhielt eine neue Ausstattung mit Toren. Die Ansaat des Rasens erfolgte mit vorgekeimten Saatgut. Nach einer Belastungsprobe von zwei bis vier Trainingsstunden pro Woche im Juli und August ist der Platz jetzt vollständig in Betrieb gegangen und kann zum Kicken genutzt werden.

Uwe Herrmann, 2. Vorsitzender SV Johannstadt: „Bei allen Maßnahmen der Arbeiten wurde der Verein SV Johannstadt mit seinen Wünschen und Vorschlägen bedacht. Hierfür möchten wir uns als Verein ausdrücklich bei Allen am Bau Beteiligten in aller Form bedanken. Mit dem Platz ist es der Abteilung Mädchen- und Frauenfußball wieder möglich, an die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen.“

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