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550 (+2 zum Vortag) Corona Fälle im Landkreis Potsdam-Mittelmark

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 550 (+2 zum Vortag) Personen als infiziert
gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von
Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Kloster Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 21 (Vortag
21) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl
der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40.
Der Erkrankung sind 22 Menschen aus Werder (Havel), 6 aus der Stadt Beelitz, 3 aus der
Gemeinde Michendorf, jeweils 2 aus Bad Belzig, Kloster Lehnin, und dem Amt Brück/Mark sowie
jeweils 1 aus den Gemeinden Groß Kreutz (Havel), Kleinmachnow und dem Amt Niemegk erlegen.
Aktuell befinden sich 61 (am Vortag 101) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.
Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle – auf Grundlage der Meldungen an den Krisenstab –
beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 3.128 (am Vortag 3.117). Es wurden 1.355 als negativ
getestet gemeldet und 614 stellten sich als unbegründet heraus; es besteht zu diesen
letztgenannten Zahlen bisher keine Meldepflicht.

Hinweis: Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung und
Bearbeitung im KatS-Stab des Landkreises kann es zu Abweichungen kommen. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein
Lagebild zu den genannten Zeiten ab

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50
Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser
Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht
werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche
eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 23 (am Vortag 27).

Zum aktuellen Infektionsgeschehen im Landkreis
Von den 84 abgestrichenen Mitarbeitenden sind unverändert 12 Mitarbeitende positiv auf Covid-19
getestet worden, 6 von ihnen haben ihren Wohnsitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Seit 15.05. ist die Kita „Sonnenschein“ in Reckahn (Gemeinde Kloster Lehnin) von mehreren
Covid-19-Fällen betroffen. 6 Kinder und 2 Mitarbeitende wurden positiv auf Viren getestet. Alle
Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die
Einrichtung vorerst noch geschlossen.
In dem Zusammenhang steht auch der positive Covid-19 Fall in der Jahrgangsstufe 5 der
Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine
Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.05.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen
gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle
Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden.
Laut Gemeindeverwaltung wurde der Klassenraum am 18.05. desinfiziert. Die Schule setzt zudem
ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die
Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für
die Grundschule eingeleitet:
1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen
als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.
2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil
angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung
der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.
3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.
4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die
Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.
Seniorenpflegeeinrichtungen:
Im Haus „Blütentraum“ hatten erneut durchgeführte Tests bei den Bewohnenden fünf positive
Ergebnisse erbracht. Für die betroffenen Senioren wurde ein neuer Isolierbereich geschaffen, um
eine Ausbreitung im Haus zu unterbinden. Am 20. Mai hat sich das Kriseninterventionsteam des
Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) vor Ort ein Bild des Geschehens gemacht.
Mit der Heimleitung wurden konstruktive Vereinbarungen getroffen, um die Anforderungen an einen
Betrieb unter den Bedingungen des Schutzes vor weiteren Infektionen zu sichern.
In der Intensivpflegeeinrichtung „Comcura“ in Beelitz gibt es insgesamt 3 positive Covid-19
Fälle. Das haben bisher die vom Gesundheitsamt angeordneten Tests für alle Patienten und das
gesamte Personal ergeben.
Im Seniorenzentrum in Grebs sind weiterhin 2 positive Fälle bekannt. Dieser befindet sich in
stationärer Betreuung im Brandenburger Klinikum. Weitere Abstriche wurden daraufhin veranlasst.
Es wurde dem Gesundheitsamt eine weitere Bewohnerin als Covid-19 positiv gemeldet. Der
Bewohnerin geht es bisher gesundheitlich gut. Sie ist im Haus isoliert untergebracht.
In der ambulanten Pflege der Diakonie in Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid-19
infiziert.
Asylunterkünfte:
Aktuell wird aus den Gemeinschaftsunterkünften kein Verdachts- oder Quarantänefall gemeldet.
2. Allgemeine Informationen
Im Gesundheitsamt nahmen inzwischen 3 durch das RKI verpflichtete „Containment Scouts“ ihre
Tätigkeit an den Standorten Brandenburg a. d. Havel, Teltow und Werder (Havel) auf.
Der Landkreis hat die weitere Unterstützung durch die 20 Soldaten der Bundeswehr beantragt,
diese sollen zunächst bis Ende Juli 2020 im Gesundheitsamt zur Nachverfolgung der Kontaktketten
eingesetzt werden.
Pflegeheime, was gilt für Besuche von Angehörigen?
Bewohnerinnen und Bewohner in brandenburgischen Alten- und Pflegeheimen dürfen unter
strengen Auflagen Besuch bekommen. Wichtig ist aber, das Familienangehörigen und Freunde
ihren Besuch telefonisch frühzeitig mit dem Pflegeheim abzustimmen. Denn sie müssen zum Schutz
der älteren Menschen die Abstandsregeln diszipliniert einhalten.
Nach der Corona-Eindämmungsverordnung können Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern
und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und in besonderen Wohnformen Besuch durch eine Person empfangen, wenn
sichergestellt ist, dass
 der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Patientinnen und Patienten oder
Bewohnerinnen und Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden
werden und
 soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der
Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor
Infektionen gewährleistet wird.
Vor Besuch der Einrichtung wird empfohlen, sich zu erkundigen, ob es von Seiten des Trägers
besondere Regelungen gibt.
Kindertagesstätten:
Durch eine Änderung der Eindämmungsverordnung können seit dem 25. Mai 2020 Kinder in einer
„eingeschränkten Regelbetreuung“ in den Einrichtungen wieder betreut werden. Die Regelung
wurde am 19.05.2020 getroffen und im Gesetz- und Verordnungsblatt am 20.05. veröffentlicht.
In Absprache mit den Kommunen, hat der Landkreis in diesem Zusammenhang eine
Allgemeinverfügung zur Übertragung der Entscheidung über die Aufnahme der
Kindertagesbetreuung in die eingeschränkte Regelbetreuung auf die kreisangehörigen amtsfreien
Städte und Gemeinden sowie freien Träger erlassen. Diese wird am Samstag, dem 30. Mai 2020 in
der Märkischen Allgemeinen Zeitung veröffentlicht und ist auch auf der Internetseite des
Landkreises unter www.potsdam-mittelmark.de /Übersicht Corona-Informationen/ Verfügungen des
Landkreises sowie Rechtsverordnungen des Landes nachzulesen. Diese gilt für die
Kinderbetreuung ab 2. Juni 2020.
Unter anderem enthält die Allgemeinverfügung, dass die eingeschränkte Regelbetreuung auf eine
längere Betreuungszeit als vier Stunden/Tag und auf mehrere Tage/Woche ausgeweitet werden
kann, wenn eine ausreichende Betreuungskapazität in der jeweiligen Kindertagesstätte zur
Verfügung steht. In Punkt 8 und 9 ist aufgeführt, dass der Entscheidung über die Aufnahme in die
eingeschränkte Regelbetreuung Kinder im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung den Vorrang
genießen. Ferner sollen Geschwister der einzuschulenden Kinder Berücksichtigung finden.
Voraussetzung für die Aufnahme in die eingeschränkte Regelbetreuung ist, dass die Kinder in einer
festen Gruppen in der Einrichtung betreut werden können und die Regelungen des
Rahmenhygieneplanes für Kindereinrichtungen einschließlich der Ergänzung „lnfektions- und
Arbeitsschutz in Kindertageseinrichtungen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem CoronaVirus SARS-CoV-2/COVID-19″ eingehalten werden.
Zur Umsetzung der Notbetreuung und des eingeschränkten Regelbetriebes richten sich
die Gruppengrößen nach den individuellen Räumlichkeiten jeder Kindertagestätte/Einrichtung.
Eckpunkte für den Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb ab Ende Mai:
Es gilt weiterhin der Grundsatz, dass Kinder nur in den eingeschränkten Regelbetrieb
aufgenommen werden sollen, wenn ihre Eltern nicht in der Lage sind, eine häusliche oder
private Betreuung zu organisieren.
Alle Kinder, die bisher an der Notfallbetreuung teilgenommen haben, werden wie bisher weiter
betreut, d.h. grundsätzlich täglich und im bisherigen Umfang. Es ist davon auszugehen, dass die
Eltern, die in kritischen Infrastrukturbereichen tätig sind, weiter dort benötigt werden. Auch
Alleinerziehende werden weiterhin bei der Notfallbetreuung besonders berücksichtigt.

Alle anderen Kinder, die auf die Kindertagesbetreuung angewiesen sind, werden darüber hinaus ab
Ende Mai mindestens einmal wöchentlich betreut; es sollen hierbei feste Gruppen unter
Beachtung der beschriebenen Gruppengrößen gebildet werden.
Für die Planung dieser Betreuung in festen Gruppen wird in Abstimmung mit der Einrichtung mit den
Eltern ein Tag in der Woche verbindlich festgelegt.
Die mindestens „einmal“ wöchentliche Betreuung kann ausgeweitet werden. Kinder im letzten
Jahr vor der Einschulung haben dabei Vorrang. Diese Ausweitung hängt von der
Betreuungskapazität der Einrichtung in personeller und räumlicher Sicht ab.
Für die Kindertagespflegestellen beginnt der volle Regelbetrieb. Alle Kinder können wieder
aufgenommen werden.
Die vorgenannten Regelungen für den Einstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb sollen auch für
die Ferienzeit bis Anfang August 2020 gelten.
Die konkreten Kriterien für die Aufnahme weiterer Kinder werden im Dialog mit den Expertinnen und
Experten und den Kommunalen Spitzenverbänden entwickelt. Um die Platzkapazitäten für den
eingeschränkten Regelbetrieb für den Zeitraum weiter auszuweiten, können weitere Maßnahmen
auf den Weg gebracht werden. Die möglichen Maßnahmen reichen von der Suche nach
zusätzlichen Räumen in Bürger- und Gemeindehäusern über die Gewinnung zusätzlichen
Personals bis hin zu Modellen des Teilens von Kita-Plätzen. Das MBJS wird ein Modellprojekt
zum Einsatz von pädagogischen Online-Angeboten für Kitas durch Erzieherinnen und Erzieher,
die im Homeoffice sind, in Abstimmung mit den Trägern auf den Weg bringen.
Der neue Corona Bußgeldkatalog vom 27.5.2020:

Klicke, um auf 2020-05-27_Bussgeldkatalog.pdf zuzugreifen


Die neue Großveranstaltungsverordnung vom 27.05.2020:

Klicke, um auf AendGrossveranstVerbV.pdf zuzugreifen


Sozialer Umgang/Kontaktbeschränkungen:
Am 27.05. wurde die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg geändert:
https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=8660
Hier einige Informationen zu Privaten Feiern oder Treffen mit Freunden:
Wie viele Personen können sich treffen?
Weiterhin können sich Angehörige zweier Hausstände treffen, zum Beispiel zwei Familien oder
Paare, die jeweils in einem Haushalt leben. Dabei spielt die Gruppengröße keine Rolle (zum
Beispiel bei kinderreichen Familien).
Neu ist, dass sich außerdem nun auch bis zu 10 Personen aus unterschiedlichen Hausständen
treffen können. So kann sich jetzt auch wieder die Clique treffen – mit bis zu 10 Leuten. Somit sind
Besuche und Feiern mit Gästen aus mehr als zwei Haushalten im kleinen Rahmen möglich. Aber
auch hier gilt: immer auf den richtigen Abstand achten.
Diese Regelungen für Zusammenkünfte gelten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich.
Das bedeutet: Es können sich zum Beispiel bis zu 10 Personen im öffentlichen Park oder in einer
Wohnung treffen, wenn sie dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. 10 Personen in
einer kleinen Ein-Raum-Wohnung wird so nicht funktionieren. Darauf muss man achten.
Was gilt für private Familienfeiern?

Nach der neuen Corona-Verordnung sind in Brandenburg jetzt Zusammenkünfte und Feiern im
privaten oder familiären Bereich „aus gewichtigem Anlass“ mit bis zu 50 Personen erlaubt.
„Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, heißt es so schön. Doch was ist ein gewichtiger Anlass?
Damit will die Landesregierung aufgrund der weiterhin niedrigen Infektionszahlen zum Beispiel
Hochzeitsfeiern nach der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung in einem etwas größerem
Rahmen ebenso möglich machen wie Feste, die eine ähnlich herausragende Bedeutung im Leben
eines Menschen haben. Damit sind zum Beispiel auch private Feiern zur Kommunion, Firmung oder
Konfirmation sowie Jugendweihe gemeint. Auch bei Silberne, Goldene oder Diamantene
Ehejubiläen, dem Schulbeginn und dem Schulabschluss sind private Feste mit bis zu 50 Personen
jetzt wieder möglich, wenn dabei die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten
werden.
Geburtstage fallen dagegen nicht unter den gewichtigen Anlass. Sie sind aber in kleinerem Kreise
von zugleich bis zu zehn Personen durchaus erlaubt. Entscheidend ist: Bei allen Feiern sind die
allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln zwischen Personen aus verschiedenen Haushalten
einzuhalten. Braut und Bräutigam dürfen trotz aller Freude von den Gästen leider nicht umarmt
werden.
Darf eine private Familienfeier auch in einer Gaststätte stattfinden?
Ja, aber mit Auflagen. Grundsätzlich dürfen Gaststätten und Cafés, die zubereitete Speisen
anbieten, für den Publikumsverkehr in der Zeit von 6 bis 22 Uhr öffnen. Die Betreiber müssen aber
die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen.
Schulen: Wie geht es weiter?
Hier der aktualisierte Fahrplan aus dem zuständigen Ministerium:
Schulen öffnen ab dem 25. Mai für weitere Jahrgangsstufen
Grundschulen:
Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 1 bis 4 wieder zur Schule gehen.
Modell A (Regelmodell):
Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden an zwei Tagen in der Woche „präsent“ unterrichtet, die
Jahrgangsstufen 5 und 6 an einem Tag. Die Schulen bekommen dafür Modelle vorgegeben und
erhalten bei der Umsetzung Gestaltungsspielräume, um den Gegebenheiten vor Ort angemessen
Rechnung tragen zu können.
 Bei zusätzlichen räumlichen und personellen Ressourcen wird das Angebot für die
Jahrgangsstufen 5 und 6 ausgeweitet.
Modell B:
Das Modell kann nur dort zum Tragen kommen, wo der Schülerverkehr adäquat organisiert werden
kann.
 In einem Schichtmodell werden die Jahrgangsstufen auf den Vor- und Nachmittag verteilt,
die Jahrgangsstufen 1 bis 4 besuchen in der Woche die Schule zwei- bis dreimal vormittags,
die Jahrgangstufen 5 und 6 zwei- bis dreimal am Nachmittag.
 Je Jahrgangsstufe möglichst 3 Schulwochenstunden pro Präsenztag.
Weiterführende Schulen:
Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien
sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule gehen.

Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für
die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche
auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System
kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich
und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle
Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die
Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.
An Grund- und weiterführenden Schulen gilt:
Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens
zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab. Die pädagogischen Angebote an
den Grundschulen und der Sekundarstufe I werden fortgeführt
 für Schülerinnen und Schüler, die beim häuslichen Lernen nur unzureichend durch
Lehrkräfte erreichbar sind (u.a. wegen unzureichender technischer Ausstattung) oder
 die durch eine schulische Präsenz vor möglichen besonderen Gefährdungen im häuslichen
Umfeld besser geschützt werden oder
 im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen.
Kreispolitik:
Der Kreisausschuss findet am 4. Juni 2020 in Form einer Audiositzung um 17:00 Uhr statt.
3. Service der Kreisverwaltung
Das „Corona-Telefon“ unter 033841 91 111 des Landkreises wurde personell verstärkt, insgesamt
stehen 8 Kolleginnen und Kollegen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Die Servicezeit wurde
auch auf das Wochenende von 9-15 Uhr ausgedehnt.
Eine Übersicht zu sämtlichen Corona-Informationen finden Sie aktuell
unter:https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-informationen/#c1078
Weitere Informationsquellen bestehen für das Land Brandenburg unter www.corona.brandenburg.de
und der Hotline 0331 866 5050.

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