9. Deutscher Diversity Tag am 18. Mai

Martina Trauth, Leiterin Büro für Chancengleichheit und Vielfalt: „Vielfalt ist eine Herzensangelegenheit für die wir uns jeden Tag stark machen“

Zum 9. Deutschen Diversity-Tag am 18. Mai 2021 bezieht das Team des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt der Landeshauptstadt Potsdam klar Stellung für Vielfalt in der Arbeitswelt, Politik und in der Gesellschaft.

„Vielfalt ist uns eine Herzensangelegenheit für die wir uns jeden Tag stark machen“, sagt Martina Trauth, die Leiterin des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt. „Wir sind fest davon überzeugt, dass Vielfalt beziehungsweise Diversity Gesellschaften widerstandsfähiger und Teams erfolgreicher macht“. Die Landeshauptstadt Potsdam hat bereits 2008 die Charta der Vielfalt unterzeichnet. „Mit diesem Schritt hat unsere Stadt bekräftigt, dass sie Vielfalt in unserer Gesellschaft erkennt und wertschätzt“, so Martina Trauth. Der Deutsche Diversity-Tag findet jährlich auf Initiative des Vereins Charta der Vielfalt e. V. mit dem Ziel statt, den Vielfaltsgedanken in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft zu tragen. In ganz Deutschland beteiligen sich Unternehmen und Institutionen an diesem Aktionstag.

Das gesamte Team des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt in der Landeshauptstadt Potsdam mit Martina Trauth, als Leiterin und Gleichstellungsbeauftragte, Magdolna Grasnick, Beauftragte für Migration und Integration, Dr. Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung sowie Stefanie Buhr, Koordinatorin für Kinder- und Jugendinteressen engagiert sich für Vielfalt in der Landeshauptstadt Potsdam.

Martina Trauth, Gleichstellungsbeauftragte und Leiterin des Büros: „Für mein persönliches und berufliches Leben ist Vielfalt eine wahre Schatztruhe. Vielfalt bedeutet für mich die Wertschätzung von Unterschieden. Die Vielfalt der Menschen bringt eine kulturelle und soziale Bereicherung und demzufolge Potenziale mit sich, welche wir als Landeshauptstadt erschließen wollen. Unsere Gesellschaft ist bunt und vielfältig – unsere Arbeitswelt auch.“

Auch Magdolna Grasnick, Beauftragte für Migration und Integration, sieht in der Vielfalt großes Potenzial für das wachsende Potsdam: „Unsere schöne urbane Gesellschaft wächst – und wie? – in Vielfalt. Diese Vielfalt ist das Gewürz in einer lebendigen Stadt. Vielfalt ist eine wertvolle Ressource für die Stadtgesellschaft, für Wissenschaft, für Unternehmen. Vielfalt an sich ist die Beschreibung der Normalität. Über diese Normalität muss man dennoch immer wieder nachdenken und reden, weil nicht jeder Mensch diese wahrnimmt. Denn die globale Entwicklung in der Welt bringt auch eine Entwicklung in die Kommunen, wo das Leben passiert; die Kommunen werden vielfältiger. Eine Benachteiligung darf niemand wegen „Andersseins“ erfahren“, so Grasnick.

Dr. Tina Denninger, Beauftragte für Menschen mit Behinderung: „Für mich heißt Vielfalt, dass alle Menschen in all ihrer Verschiedenheit dennoch gleiche Möglichkeiten in dieser Gesellschaft und in dieser Stadt haben. Dies betrifft natürlich auch Menschen mit Behinderung, die ebenfalls keine homogene Gruppe sind, sondern die Gruppe in sich ist von Vielfalt geprägt. Vielfalt heißt auch Miteinander. Vielfalt bietet für alle die Möglichkeit, in ihrer Individualität leben zu dürfen und nicht ausgeschlossen zu werden. Von Vielfalt können alle profitieren, weil so alle voneinander lernen können, ihre Perspektive erweitern können. Durch die Anerkennung von Vielfalt kann der Spielraum dessen, was als normal gilt, erweitert werden, sodass alle Menschen ihren Platz finden können, ganz gleich welches Geschlecht, welchen kulturellen Hintergrund, Alter, Behinderung oder Ähnliches. Das Motto des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel ‚Demokratie braucht Inklusion‘ passt auch hier in leicht abgewandelter Form: ‚Demokratie braucht Vielfalt!‘, so Denninger.“

Stefanie Buhr, Koordinatorin für Kinder- und Jugendinteressen: „Kinder differenzieren in ihren ersten Lebensjahren andere Kinder nicht nach ihren Unterschieden, sie sind neugierig. Während Jugendliche schon häufiger, in ihrem Alltag diskriminiert wurden oder mit Gewalterfahrungen, persönlicher Betroffenheit, Mobbing oder Vorurteilen in Berührung gekommen sind. Für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist es enorm wichtig einen Perspektivenwechsel machen zu können und Konfliktlösungsstrategien zu erlernen“, so Buhr.

Weitere Informationen unter www.Potsdam.de/Chancengleichheit.

%d Bloggern gefällt das: