Ab Dienstag #Hochwasser-Alarmstufe I an der #Elbe – Tierbestände und Baustellen sind zu sichern

Für den Elbeabschnitt im Landkreis Prignitz, rechtsseitig, von km 431,1 bis 502,0, wird durch das Hochwassermeldezentrum Brandenburg mit Wirkung ab Dienstag, den 09.02.2021, um 06:00 Uhr die Alarmstufe I (Pegelstand 450 cm) ausgerufen.

Aufgrund der steigenden Wasserstände ist damit zu rechnen, dass Vorlandbereiche an der Elbe überflutet werden. Soweit noch nicht erfolgt, sind die Vorländer an der Elbe zu beräumen und die Tierbestände in die deichgeschützten Bereiche zu bringen.

Die Deichbaustellen in der Prignitz wurden auf Veranlassung des Landesamtes für Umwelt Brandenburg durch die jeweiligen Baubetriebe auf die angekündigten Wasserstände vorbereitet.

Infolge von Tauwetter und verbreiteten Niederschlägen im gesamten Einzugsgebiet der Elbe kam es in der vergangenen Woche zu einem deutlichen Anstieg der Wasserführung. Im tschechischen Teil des Flussgebietes der Elbe und Moldau ging die Wasserführung, unterstützt durch den Rückgang der Temperaturen unter den Gefrierpunkt, bereits wieder zurück.

Am Sonntagmittag passierte die Welle mit der größten Wasserführung den Pegel Torgau im sächsischen Einzugsgebiet unterhalb des Richtwertes für den Wasserstand der Alarmstufe I.

Zusätzlich zeigt die Saale eine hohe Wasserführung mit langgestrecktem Scheitel. Teilweise werden Wasserstände über den Richtwerten der Alarmstufe I erreicht. Am Elbepegel Barby (Sachsen-Anhalt) kurz unterhalb der Saalemündung wurde bereits am Sonntagmittag der Richtwert der Alarmstufe I überschritten. Eine Überlagerung der Wellen ist zu berücksichtigen.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Wasserstände einen langen Scheitelverlauf über mehrere Tage zeigen. Der Scheitel wird nach derzeitigen Berechnungen am Freitag, 12.02.2021, mit 495 cm erreicht. Die Alarmstufe II (550 cm) wird voraussichtlich nicht erreicht.

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