Ab sofort: Anträge auf Soforthilfe für Unwetterbetroffene möglich

Das Land NRW hat eine Soforthilfe-Programm für Flutopfer beschlossen. Mit den Soforthilfen werden Bürgerinnen und Bürger unmittelbar unterstützt, die von existentieller Not betroffen sind. Zusätzlich zu einem Sockelbetrag von 1.500 Euro pro Haushalt stehen für jede weitere Person aus dem Haushalt 500 Euro bereit. Insgesamt werden an einen Haushalt maximal 3.500 Euro ausgezahlt. So wird eine erste finanzielle Überbrückung ermöglicht, um eine vorübergehende akute Notlage bei der Unterkunft oder bei der Beschaffung von Haushaltsgegenständen finanziell zu bewältigen.
Auch viele Unternehmen, Land- und Forstwirte, Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige sind von erheblichen Unwetterschäden betroffen. Um auch ihnen zu helfen und die finanziellen Belastungen, die durch die entstandenen Schäden verursacht wurden, zu mildern, kann für jede betroffene Betriebsstätte eine Billigkeitsleistung in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden. Damit können erste Ausgaben für Räumung und Reinigung oder den provisorischen Wiederaufbau von Betriebs- und Geschäftseinrichtungen bestritten werden.
Die Beantragung der Soforthilfe ist ab sofort bis zum 31.08.2021 möglich.
Die Beantragung und Auszahlung der Soforthilfen funktioniert wie folgt:
Bürgerinnen und Bürger bzw. Privatpersonen, Gewerbetreibende sowie Land- und Forstwirte finden auf der städtischen Homepage den Link zum Antragsformular auf Soforthilfe:
Privatpersonen und Gewerbetreibende können das Geld per Überweisung erhalten. Sollte eine Überweisung nicht möglich sein, kann kurzfristig eine pragmatische Lösung im Einzelfall gefunden werden.
Die vollständig ausgefüllten Anträge können per Mail (als Scan) an fluthilfe@stadt.leverkusen.de, per Post (Stadt Leverkusen, Postfach 10 11 40, 51311 Leverkusen) an die Stadt Leverkusen gerichtet werden. Die Anträge werden auch an den städtischen Verwaltungsstandorten angenommen bzw. stehen dort ausgedruckt bereit. Sie sind auch an der Anlaufstelle Landrat-Lucas-Gymnasium erhältlich; auch die Teams der Sozialarbeiter, die in den Stadtteilen unterwegs sind, können diese bei Bedarf ausgeben.
Die Anträge werden geprüft, die Auszahlung kann wenige Tage nach der Bewilligung des jeweiligen Antrages erfolgen. Die Vorlage eines Personalausweises ist nicht notwendig, die Anträge werden mit dem Einwohnermelderegister bzw. dem Gewerberegister abgeglichen.
Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung unter der Telefonnummer 0211-4684 4994 das „Bürgertelefon Fluthilfe“ eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren. Die Nummer ist von Montag–Freitag, 8–18 Uhr; Samstag und Sonntag, 10–16 Uhr, erreichbar und richtet sich an betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie betroffene Unternehmen.
Weitere Informationen unter www.land.nrw/soforthilfe
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