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Abschiebehaft nach Verstoß gegen Wiedereinreisesperre

#Freiburg (ots)

Aufgrund des Verstoßes gegen eine bestehende Wiedereinreisesperre wurde ein 31-Jähriger in Abschiebehaft genommen.

Der marokkanische Staatsangehörige sprach am Sonntagmittag eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Freiburg an und suchte um Asyl nach. Bei der Überprüfung des ausweislosen Mannes stellte die Streife fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl zur Ausweisung/Abschiebung vorliegt. Zudem bestanden zwei Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahl bzw. räuberischen Diebstahl. Der 31-Jährige wurde zunächst vorläufig festgenommen und verblieb auf richterliche Weisung bis zum Folgetag im Gewahrsam der Bundespolizei. Am Montag wurde durch die zuständige Ausländerbehörde ein Antrag auf Abschiebehaft gestellt. Diesem Antrag wurde durch das Gericht entsprochen, so dass der Gesuchte durch die Bundespolizei zur Sicherung der Abschiebung in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Der 31-Jährige hatte bereits 2016 einen Asylantrag gestellt, welcher 2017 abgelehnt wurde. Ebenfalls 2017 wurde dem Mann die Abschiebung angedroht und ein 50-monatiges Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen ihn erlassen. Da der Mann unbekannt, nach seinen eigenen Angaben ins Ausland, verzog konnte die Abschiebung 2017 nicht durchgeführt werden. Aufgrund der unerlaubten Einreise entgegen des bestehenden Einreiseverbotes und der unerlaubten Einreise ohne gültige Reisedokumente legt die Bundespolizei Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft vor.

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