Abschiebungen nach Pakistan erfolgt

Die Ausländerbehörde Cottbus/Spree-Neiße hat am Montag zwei Männer aus
Pakistan in ihr Heimatland zurückgeführt. Unterstützt wurden die Mitarbeiter
dabei von der Landespolizei.
Ein 22-Jähriger hatte seit Januar 2019 in Abschiebehaft gesessen, nachdem
er längere Zeit untergetaucht war, um sich der Abschiebung zu entziehen. In
dieser Zeit hatte er mit falscher Identität und unter Nutzung gefälschter
Dokumente gearbeitet. Er wurde bei einer Kontrolle durch den Zoll
aufgegriffen.
Ein 24-Jähriger war im März vom Amtsgericht Cottbus zu zwei Jahren Haft
verurteilt worden. Er hatte im September 2018 während einer Veranstaltung
in der Stadthalle mehrere Frauen sexuell belästigt und später Polizisten mit
dem Tod bedroht. Zwei Asylanträge des Mannes sowie ein Antrag auf
Duldung sind vom zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bzw.
der Ausländerbehörde abgelehnt worden. Diese Entscheidungen sind am
Wochenende vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg bestätigt und
Beschwerden dagegen unanfechtbar zurückgewiesen worden.

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