Afrikanische Schweinepest: 5 weitere Fälle bestätigt – Insgesamt jetzt 91 ASP-Fälle

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat heute bei fünf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Bei allen fünf Fällen handelt es sich um Fallwild. Davon stammen drei ersten dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree und zwei aus dem zweiten Kerngebiet im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit gibt es jetzt insgesamt 91 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg:

Fundort Anzahl bestätigte ASP-Fälle bei
Wildschweinen (Stand: 23. Oktober 2020)
Landkreis Spree-Neiße 13
Landkreis Oder-Spree 72
Landkreis Märkisch-Oderland 6
Land Brandenburg gesamt 91

Der erste ASP-Ausbruch beim Schwarzwild ist im Land Brandenburg am 10. September 2020 amtlich festgestellt worden.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine ansteckende Allgemeinerkrankung der Schweine (Haus- und Wildschweine), die fast immer tödlich verläuft und unheilbar ist. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen. Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände (Kleidung, Schuhe, Fahrzeuge) und Futter in andere Gebiete durch den Menschen übertragen werden. Für den Menschen und andere Tierarten ist die ASP nicht ansteckend oder gefährlich.

Mehr Informationen: https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/themen/verbraucherschutz/veterinaerwesen/tierseuchen/afrikanische-schweinepest/

%d Bloggern gefällt das: