Afrikanische Schweinepest (ASP)

Weitere Wildschweinkadaver mit ASP-Virus bestätigt

Für den Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wurde mit Stand von heute, Mittwoch, den 14.10.2020, bei weiteren Wildschweinkadavern vom National Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – das ASP-Virus bestätigt. Insgesamt gibt es nach dem amtlich festgestellten ASP-Ausbruch am 10.09.2020 im Landkreis nun 12 bestätigte ASP-Fälle. Ein weiterer amtlicher Verdachtsfall wurde festgestellt und zur Probe an das Referenzlabor FLI zur Bestätigung weitergeleitet.

Das Kerngebiet sowie die Weißen Zone ist komplett nach Wildschweinkadavern abgesucht worden. Insgesamt sind bisher im gefährdeten Gebiet nach der Fallwildsuche mit Spürhunden, Drohnen, Helikoptern und Bundeswehrsoldaten 59 tote Tiere geborgen. Das gefährdete Gebiet hat eine Gesamtfläche von 29 505 Hektar. Die sogenannte Weiße Zone die einen tiefen Streifen um das Kerngebiet führt, beträgt 7 500 Hektar. Die Suche nach toten Wildschweinen geht unvermindert weiter.

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