Afrikanische Schweinepest: Fragenbogen wird an 450 Potsdamer Jägerinnen und Jäger versandt

Bei der Vorbeugung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) arbeitet die Landeshauptstadt Potsdam eng mit der Potsdamer Jägerschaft zusammenarbeiten. Dazu gibt es einen regelmäßigen Informationsaustausch. Jetzt wendet sich die Stadtverwaltung mit einem speziellen Fragebogen an die Potsdamer Jägerschaft. Gefragt wird unter anderem danach, in welchem Gebiet der Landeshauptstadt Potsdam der Jäger oder die Jägerin tätig ist, ob es in diesem Gebiet lokale Hotspots mit besonders hoher Schwarzwilddicht gibt, welche Aufgaben seitens der Jägerschaft übernommen werden können und auch, welche Unterstützung für eine stärkere Bejagung benötigt wird.

„Wir hoffen auf rege Beteiligung der Potsdamer Jägerschaft“, sagt Amtstierarzt Dr. Guido Schielke. “Unser Ziel ist es herauszufinden, wer bei den vielfältigen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung dieser Tierseuche welche Aufgaben übernehmen kann. Die ASP-Bekämpfung erfordert einen hohen personellen Einsatz. Zudem soll die Expertise der Jägerinnen und Jäger zusammengebracht werden, um die Bekämpfungsmaßnahmen in unserem städtischen Ballungsraum optimal und bedarfsgerecht zu planen und umzusetzen“, so Schielke. Jäger und Jägerinnen kennen die örtlichen Besonderheiten und den Wildbestand in ihren Jagdrevieren am besten, sorgen sich um einen gesunden Wildtierbestand und setzen die nötigen jagdlichen Maßnahmen um.

Der zweiseitige Fragebogen enthält zehn Komplexe und wird derzeit an rund 450 Potsdamer Jagdausübungsberechtigte versandt. Der Fragebogen kann schriftlich oder auch papierlos online binnen 15 Minuten ausgefüllt werden. Die Stadtverwaltung freut sich auf Rückläufe bis Ende Dezember 2020. Die Auswertung soll dann im Januar 2021 erfolgen.

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