Afrikanische Schweinepest: Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt 9 weitere Fälle

Insgesamt jetzt 29 bestätigte ASP-Fälle – Fundorte liegen alle im Kerngebiet

Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut hat heute bei neun weiteren Wildschweinen den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Diese neun Wildschweine wurden alle tot im Ortsteil Kummro nahe der Gemeinde Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden. Der Erreger wurde in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Damit steigt die Gesamtzahl auf 29 bestätigte ASP-Fälle im Land Brandenburg.

Alle 29 infizierten Wildschweine wurden innerhalb des eingezäunten Kerngebiets gefunden, davon 9 nahe Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße und 20 nahe Neuzelle im Landkreis Oder-Spree. Das Kerngebiet hat eine Fläche von circa 150 Quadratkilometern und einen Umfang von circa 60 Kilometern.

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher: „Das Kerngebiet und das gefährdete Gebiet werden gezielt nach toten Wildschweinen abgesucht. Es werden Hubschrauber mit Wärmebildkameras und Drohnen eingesetzt, geschulte Suchtrupps sind im Einsatz und seit Montag unterstützen uns Hundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Der Einsatz dieser speziell ausgebildeten Kadaver-Suchhunde ist eine sehr effektive Maßnahme. Außerdem erhalten Personen, die im gefährdeten Gebiet und in der Pufferzone ein totes Wildschwein finden und melden, für ihren Einsatz eine Aufwandentschädigung von 100 Euro. Wir erwarten weitere bestätigte ASP-Fälle. Solange infizierte Wildschweine innerhalb des bestehenden Kerngebiets gefunden werden, ändert sich nichts an der Lage.“

Info-Telefone zur Afrikanischen Schweinepest

Land Brandenburg: 0331 866-5666 (Mo-Fr: 9-13 Uhr)

Landkreis Spree-Neiße: 03562 986 10044 (Mo-Do: 8-16, Fr: 8-12 Uhr)

Landkreis Oder-Spree: 03366 35-2035 (Mo-So: 8-16 Uhr)

Landkreis Dahme-Spreewald: 03546 20-1588 (Mo-Fr: 8-16 Uhr)

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