Afrikanische Schweinepest – Schutz von Schweinen in Hobby- und Kleinsthaltungen

Die Afrikanische Schweinepest ist seit September 2020 in Deutschland
angekommen, besonders betroffen ist Brandenburg. Hier wird die Seuche
von den betroffenen Landkreisen massiv bekämpft.
Im Vordergrund der Bekämpfungsmaßnahmen steht vor allem der Schutz
aller Hausschweine. Hiervon betroffen sind nicht nur konventionelle
Haltungssysteme, sondern vor allem auch Schweine in privaten Haltungen
oder sogar auch Schweine, die als Haustiere gehalten werden.
Vor allem diese Tiere brauchen besondere Aufmerksamkeit und besonderen
Schutz.
Es wird immer von Biosicherheit in der Schweinehaltung gesprochen aber
wie kann auch eine Kleinsthaltung bestmöglich vor der Übertragung der
Afrikanischen Schweinepest gesichert werden?
1. Kein Kontakt zu anderen Schweinen/Wildschweinen
2. Der Bereich/Stall/Auslauf in dem die Tiere untergebracht sind muss
ausbruchssicher sein und ein Kontakt mir Wildschweinen muss sicher
verhindert werden
3. Möglichst eigene „Schweinekleidung“ tragen – das heißt Kleidung die
bei der Jagd oder beim Spaziergang in der Natur getragen wird/wurde darf
nicht in Kontakt mit den Schweinen kommen, dazu gehören auch Schuhe
4. Andere Tiere, die sich in der Natur bewegen, z.B. Hunde, Katzen
dürfen keinen direkten Kontakt zu den Schweinen oder auch zu
Futter/Einstreu etc. der Schweine haben
5. Der Kontakt betriebsfremder Personen zu den Schweinen sollte auf ein
Minimum reduziert werden
Bei Fragen können Sie sich gerne an den Fachdienst Veterinärwesen und
Lebensmittelüberwachung, Team Veterinärwesen wenden, unter der
Telefonnummer: 03381 533271 oder per Email vetamt@potsdam-mittelmark.de
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