Agrarministerium fördert digitalen inklusiven Lernort der Grundschule Altlandsberg: Minister Vogel bei Einweihung des Neubaus

Altlandsberg – Agrarminister Axel Vogel hat an der feierlichen Einweihung des Neubaus der Grundschule Altlandsberg teilgenommen. Das Agrarministerium unterstützt die Baumaßnahmen mit LEADER-Mitteln zur Förderung der ländlichen Entwicklung in Höhe von rund 2,9 Millionen Euro. Das neue und größere Gebäude stärkt das Schulangebot im ländlichen Raum und ermöglicht inklusives sowie digitales Lernen. Die Gesamtkosten des Neubaus betragen 6,45 Millionen Euro.

Agrarminister Axel Vogel: „Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig Schulen als Lern- und Begegnungsorte für Kinder und Jugendliche sind. Daher braucht es auch in ländlichen Kommunen gut ausgestattete Schulen, die als Teil der Daseinsvorsorge das Leben auf dem Land attraktiv machen. Mich freut es sehr, dass wir mit einer hohen Fördersumme dazu beitragen können, in Altlandsberg einen modernen und barrierearmen Lernort zu schaffen. Altlandsberg hat sich mit seinem historischen Stadtkern und der Nähe zur Natur wieder zu einer wachsenden Kleinstadt entwickelt. Diese Entwicklung möchten mein Haus und ich weiter unterstützen.“

Der geförderte Erweiterungsbau der Grundschule Altlandsberg umfasst sechs Klassenräume, die mit Whiteboards, Beamern und Laptops ausgestattet sind. Ein Unterrichtsraum ist speziell auf die Bedürfnisse von sehschwachen und hörbehinderten Kindern ausgelegt. Zusätzlich befinden sich zwei Fachräume für Musik und Bewegung, Personalräume und ein modern eingerichtetes Foyer in dem Neubau. Das Foyer bildet das Herzstück des Gebäudes und ist mit seiner kombinierten Lauf- und Sitztreppe sowie Lerninseln multifunktional einsetzbar. Die Beheizung und Stromversorgung erfolgen durch ein kleines Blockheizkraftwerk autark und energieeffizient.

Erforderlich wurde die Erweiterung der Grundschule durch die gestiegene Nachfrage nach Schulplätzen und höhere Anforderungen an die Schulausstattung. Die Verzahnung von schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten, Grundschule und Sekundarstufe I, sowie mit den Betreuungsangeboten des Hortes soll auf dem Schulcampus in der Klosterstraße weiter gestärkt werden

Der Neubau fügt sich in den historischen Stadtkern von Altlandsberg ein und schließt eine weitere Baulücke. Damit entspricht er den städtebaulichen Zielen, die Altstadt durch Instandsetzung und Modernisierung zu erhalten. Im Vorfeld wurde das seit dem Mittelalter genutzte Gelände archäologisch untersucht. Im Rahmen der Untersuchung sind historische Kellerräume und eine Töpferei aus dem 15. Jahrhundert entdeckt worden.

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