Aiwanger: „Bundesförderung für Wasserstoffantriebe zügig umsetzen“

Lange Lieferzeiten für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben / Neuer Förderaufruf startet Ende Juni

MÜNCHEN/BERLIN Staatminister Hubert Aiwanger zeigt sich erfreut, dass die Abarbeitung der Anträge, die im Rahmen des ersten Förderaufrufes des Bundesförderprogramms für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben im Herbst 2021 eingingen, nun erledigt ist und der zweite Förderaufruf noch im Juni 2022 starten soll. Im Rahmen des ersten Förderaufrufs sei die Anschaffung von klimafreundlichen Nutzfahrzeugen der Klassen N1 bis N3 bzw. die Umrüstung herkömmlicher Dieselfahrzeuge auf klimafreundliche Antriebe (batterieelektrisch und Brennstoffzelle) mit bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert worden. Daher sei das Interesse der Wirtschaft auch in Bayern sehr hoch gewesen.

 

Aiwanger: „Leider hat seitens des Bundes die Abarbeitung der Anträge aus dem ersten Förderaufruf länger gedauert als erwartet. Dies ist bedauerlich, da aufgrund langer Lieferzeiten der Fahrzeuge sowohl bei der Umrüstung als auch der Neuanschaffung viele Antragsteller nun hinter dem Zeitplan ihrer Projekte zurückgefallen sein dürften. Umso mehr freut es mich nun, dass das Bundesverkehrsministerium mitgeteilt hat, dass die Abarbeitung der Anträge nun erledigt ist und der zweite Aufruf im Rahmen des Programms bereits Ende Juni starten soll.“

 

Der Staatsminister betont die Wichtigkeit des Bundesförderprogramms gerade für den Aufbau der Wasserstoffmobilität in Bayern. „Viele Antragsteller aus dem Bayerischen Wasserstofftankstelleninfrastrukturprogramm planen, für die Beschaffung der Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb das Bundesförderprogramm in Anspruch zu nehmen. Gemeinsam sind die beiden Programme daher in der Lage, das Henne-Ei-Problem beim Aufbau der Wasserstoffmobilität im Nutzfahrzeugbereich anzugehen.“

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