Aiwanger: „Dank an die Hilfskräfte – Schäden vermeiden und schnell beseitigen!“

EUHAUS/PASSAU Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich am Sonntag ein Bild von der Hochwasser-Lage in Neuhaus am Inn und Passau gemacht. Wegen der schweren Regenfälle kommen auf die Region steigende Pegel und drohende Überflutungen zu. Aiwanger verweist auf die betroffenen Hochwasserregionen der letzten Tage und Wochen, bei denen die Gefährdungslage kurz vorher oftmals unterschätzt wurde.

 

Aiwanger: „Es war mir wichtig, mich zu informieren, wie geholfen werden kann, bevor die Pegelhöchststände erreicht werden. Wenngleich die jetzige Situation in Passau bei weitem nicht mit 2013 vergleichbar ist, kann ich mich heute noch gut an die Schilderungen von Anwohnern erinnern, die gerade noch betroffen waren, aber mit wenigen Sandsäcken Schäden hätten verhindern können – aber sie hatten dieses nötige Material nicht. Also auch jetzt lieber etwas mehr Vorsorge als zu wenig.“

 

Mit Blick auf die Milliardenschäden aufgrund der Niederschläge in ganz Deutschland fordert Aiwanger einen nationalen Wiederaufbaufonds in Milliardenhöhe, um Schäden bei Privatleuten, Firmen, Vereinen, Kommunen und Bundesländern abzumildern. Für einen schnellen Wiederaufbau müsste aber neben Finanzzusagen auch organisatorisch vorgearbeitet werden, um knappes Baumaterial und Fachkräfte deutschlandweit gezielt dort hinzusteuern, wo die Not am größten ist.

 

Aiwanger dankte den Einsatzkräften für Ihre selbstlose Arbeit: „Polizei, Feuerwahr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und andere Helfer retten Menschenleben, wenden Flutgefahren ab und beseitigen Schäden. Man kann den Einsatzkräften, die oft ehrenamtlich arbeiten, gar nicht genug danken.“

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