Aktuelle Corona-Lage: Quarantäneregelungen, Aufklärungskampagnen und Impffortschritt

Zum Ende letzter Woche wurde das Verfahren zur Beendigung der Quarantäne bei asymptomatischen Kontaktpersonen geändert. Solange die in Quarantäne befindlichen Personen symptomlos bleiben, habe diese drei Möglichkeiten, die Quarantäne zu beenden. Darüber werden die betroffenen Personen direkt bei der ersten Kontaktaufnahme durch die Kontaktpersonennachverfolgung des medizinischen Dienstes informiert.
Die Quarantäne kann am 5. Tag durch einen negativen PCR-Test im Corona-Abstrich-Zentrum an der Auermühle beendet werden. Ist das gewünscht, wird eine Terminierung direkt vorgenommen.
Die Quarantäne kann am 7. Tag durch einen negativen Antigen-Test im Corona-Abstrich-Zentrum an der Auermühle zu beenden werden. Ist das gewünscht, wird eine Terminierung direkt vorgenommen.
Die Quarantäne wird nach zehn Tagen beendet, ohne dass dafür ein Test erforderlich ist.
Insgesamt befinden sich in Leverkusen aktuell 346 Personen in Quarantäne. Zwischen 15. und 21. September wurde die Einhaltung der Quarantäne stichprobenartig in 198 Fällen kontrolliert, dabei wurden drei Personen nicht angetroffen.
In Schulen und Kindertageseinrichtungen wird gemäß den Regelungen des Landes Nordrhein-Westfalen nur noch für infizierte Kinder und Jugendliche Quarantäne angeordnet. Das heißt, für alle Mitschülerinnen und Mitschüler bzw. anderen Kinder der jeweiligen Kindertageseinrichtung gilt grundsätzlich keine Quarantäne. Derzeit sind 50 Schülerinnen und Schüler aus 22 Schulen und 3 Kinder aus 3 Kindertageseinrichtungen mit dem Corona-Virus infiziert.
Um insbesondere Familien über die Quarantänereglungen, den Vorteil der freiwilligen Lolli-Tests in Kindertageseinrichtungen und den Nutzen von Impfungen von älteren Kindern und Jugendlichen bzw. Erwachsenen aufzuklären, werden aktuell intensiv Gespräche mit Multiplikatoren in Kitas oder auch bei den Frühen Hilfen geführt. Ergänzend dazu werden zu diesen Themen aktuell auch Aufklärungsvideos mit Hilfe von Sprachmittlern erstellt. Diese werden im Oktober über die Homepage der Stadt Leverkusen veröffentlicht und parallel über unterschiedliche Multiplikatoren weiterverbreitet. Ziel ist es, auch über diesen Weg möglichst viele Personen aus allen Bevölkerungsschichten zu erreichen und für die Wirksamkeit von Impfungen zu werben bzw. dazu aufzufordern, Kinder, die noch nicht geimpft werden können, regelmäßig testen zu lassen.
Im Hinblick auf das bestehende Impfangebot wird es ab Oktober durch die Schließung des Impfzentrums Anpassungen geben. Derzeit erarbeitet die Stadtverwaltung im Rahmen einer „Koordinierenden COVID Impfeinheit“ die weiteren Impfangebote in der Stadt. Hierzu soll es neben regelmäßigen Anlaufstellen in den Stadtteilen auch Sonderimpfangebote auf wie auf Veranstaltungen geben. Flankierend dazu werden derzeit statistische Daten ausgewertet, um möglichst passgenau zu identifizieren, in welchen Bereichen durch dezentrale Impfangebote die Impfquote weiter erhöht werden kann. Um möglichst flexibel auf Bedarfslagen reagieren zu können, plant die Stadt Leverkusen, zukünftig auch ein „Impfmobil“ im Stadtgebiet einzusetzen. Die konkreten Standorte des Impfmobils befinden sich derzeit in der finalen Abstimmung und werden zeitnah kommuniziert. Ein erster Schwerpunkt wird die Durchführung der Zweitimpfungen in den weiterführenden Schulen sein. Unabhängig davon laufen bereits die Drittimpfungen in Pflegeeinrichtungen durch niedergelassene Ärzte. In den ersten Einrichtungen wurden die Drittimpfungen bereits abgeschlossen.
Bislang (Stand 24.09.2021) wurden in Leverkusen 117.929 Erstimpfungen, 111.517 Zweitimpfungen sowie 1.096 Drittimpfungen und damit 230.542 Impfungen insgesamt verabreicht. Die Quote der Erstimpfungen liegt damit in Leverkusen bei 70,5 Prozent, die Quote der Zweitimpfungen in Leverkusen bei 66,6 Prozent.
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