Aktueller Stand des Infektionsgeschehens im Landkreis Teltow-Fläming, Stand: 26. April 2020

  • 123 Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus seit Beginn der Pandemie (Vortag: 123)
  • 93 aktuelle Verdachtsfälle (Vortag: 94)*
  • 74 Personen derzeit in Quarantäne (Vortag: 78)**
  • 8 Todesfälle (Vortag: 8)
  • 75 Personen genesen***

*Im Verdachtsfall wird empfohlen, Kontakte zu reduzieren und das Haus möglichst nicht zu verlassen. Weniger als 10 Prozent der bisher im Landkreis gemeldeten Verdachtsfälle erweisen sich als positiv.
**Eine Quarantäne-Anordnung erfolgt erst dann, wenn eine bestätigte Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus vorliegt. Diese Anordnung gilt für den infizierten Menschen und enge Kontaktpersonen.
***Genesen: Das Robert Koch-Institut definiert die entsprechenden Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung, nachzulesen hier: www.rki.de

Regionale Verteilung

Vortag

aktuell

Baruth/Mark

4

4

Blankenfelde-Mahlow

25

25

Dahme/Mark

4

4

Dahmetal

0

0

Großbeeren

11

11

Ihlow

0

0

Jüterbog

2

2

Luckenwalde

8

8

Ludwigsfelde

30

30

Mellensee

6

6

Niederer Fläming

0

0

Niedergörsdorf

2

2

Nuthe-Urstromtal

2

2

Rangsdorf

6

6

Trebbin

8

8

Zossen

15

15

gesamt

123

123

Kontrollen am Wochenende
Auch an diesem Wochenende waren wieder Beschäftigte der Kreisverwaltung im Auftrag des Gesundheitsamts unterwegs, um die Einhaltung der Eindämmungverordnung zu kontrollieren.
Besondere Vorkommnisse wurden nicht gemeldet.

Ergänzung vom 24. April zur Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 17. April, gültig ab Montag, 27. April


Das Land Brandenburg hat am Freitag, dem 24. April 2020, Änderungen zur Eindämmungsverordnung vom 17. April 2020 beschlossen. Damit gilt auch in Teltow-Fläming:

  • ab 27. April 2020: Pflicht zu Mund-Nasen-Schutz in ÖPNV und Einzelhandel
  • ab 4. Mai gestattet: Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften in Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln und Gebetsräumen mit bis zu 50 Personen unter Einhaltung der Hygienestandards
  • ab 4. Mai gestattet: nichtreligiöse Bestattungen mit bis zu 50 Personen und Trauerfeiern im privaten und familiären Bereich mit bis zu 20 Personen sowie die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis
  • ab 4. Mai gestattet: Öffnung von Friseurbetrieben; dabei haben Friseur*innen und Kund*innen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Landrätin Kornelia Wehlan: „Ich erwarte, dass alle Bürger*innen verantwortungsvoll mit der neuen Situation umgehen. Das Bedecken von Mund und Nase dort, wo viele Menschen zusammenkommen, ist neben dem Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln ein Muss. Wenn wir alle uns daran halten, können wir das Virus an seiner unkontrollierten Ausbreitung hindern. Der Mund-Nasen-Schutz ist zudem auch ein Zeichen der Solidarität mit den weniger Gesunden und Starken unserer Gesellschaft. Aber auch mit Alltagsmaske gelten nach wie vor die bisherigen Kontaktbeschränkungen, und das Abstandsgebot (mindestens 1,50 m) bleibt bestehen!“

 

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