Allgemeinverfügung regelt Maskenpflicht für Fußgängerzonen

Die Stadt Cottbus/Chóśebuz hat am Freitag, 16.10.2020, eine
Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus‘
erlassen. Ziel ist es, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, zu
unterbrechen bzw. zu vermeiden.

Die Verordnung umfasst bereits angekündigte Einschränkungen, mit denen
auf den Anstieg der labordiagnostisch bestätigten Infektionen reagiert worden
ist, sowie Erweiterungen der Regelungen. Neu ist eine Pflicht, in
Fußgängerzonen – gemeint sind hier unter anderen die Sprem, aber auch
vergleichbare Zonen in den größeren Stadtteilen – Mund und Nase zu
bedecken, wenn der Abstand von mindestens 1,50 Metern untereinander
nicht eingehalten werden kann. Gleiches gilt nunmehr auf Basis der
Verordnung auch für Wochen- und andere Märkte sowie die Malls großer
Einkaufszentren und andere Gebäude mit Verkaufsstellen. Die Verordnung
regelt überdies ein begrenzte Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen,
Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum sowie eine Sperrstunde für
Gaststätten und ein Alkoholverkaufsverbot zwischen 23 und 6 Uhr.
Der Wortlaut der Allgemeinverfügung, die am Tag nach ihrer Veröffentlichung,
also am Sonnabend, 17.10.2020, in Kraft tritt, ist im Internet unter
www.cottbus.de nachzulesen.

Anlass für die Allgemeinverfügung ist das aktuelle Infektionsgeschehen in
der Stadt Cottbus/Chóśebuz und die Einstufung als Risikogebiet durch die
steigende Zahl an Covid-19-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz war am
heutigen Freitag auf den Wert von 75 gestiegen. Der Grenzwert liegt bei 50
Neuinfektionen binnen 7 Tagen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner,
ab dem stärkere Einschränkungen notwendig sind. Das Land Brandenburg
hat angesichts dieser Entwicklung eine dringende Empfehlung an die Stadt
gerichtet, mit einer Allgemeinverfügung auf das Geschehen zu reagieren.

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