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Alte Landsorten und Wilde Welten – Apfeltag des Naturparks Uckermärkische Seen in Templin

Templin – Namen wie ,Antonowka‘, ,Rote Walze‘, ,Großherzog Friedrich von Baden‘, ,Bismarck‘, ,Ruhm der Welt‘ oder ,Undine‘ bringt nur der Pomologe mit einem knackigen Apfel in Verbindung. Doch all die genannten Köstlichkeiten haben eines gemeinsam: Als hochstämmige Bäume wachsen diese „Alten Landsorten“ noch heute in Hausgärten, an Feldwegen, Straßen und in Streuobstanlagen im Naturpark Uckermärkische Seen.

Eine gute Gelegenheit, mehr über die überraschende Sortenvielfalt zu erfahren, ist daher auch in diesem Jahr der Apfeltag des Naturparks Uckermärkische Seen. Im Foyer des Landsitzhotels ruft eine Obstschau längst vergessene Sorten wieder in Erinnerung. Wer solche Schätze noch im Garten hat, kann sie von erfahrenen Pomologen gleich vor Ort bestimmen lassen. Dazu sollten mindestens vier bis fünf Früchte und ein Blattzweig von dem Baum mitgebracht werden.

In den diesjährigen Vorträgen werden die Geschichte des europäischen Obstbaus der letzten 150 Jahre und städtische Grünflächen als Ort großer Biodiversität am Beispiel der Kurstadt Templin vorgestellt. Am Nachmittag gibt es eine Schauvorführung der Schäferei im Sortenschaugarten. Abenteuerlich wird es bei der Naturwacht mit ihrer „Expedition Wilde Welten“. Den ganzen Tag haben Besucher hier die Möglichkeit, auf virtuelle Erkundungstour zu gehen.

Wie immer bieten regionale Produzenten Tafeläpfel, Apfelweine und Apfelseccos, Kräuter, Honig zum Verkauf an. Die Küche des Landsitzhotels hat geöffnet.

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