America first? – Deutsch-Amerikanischer Wirtschaftstag am 4. Juni in Potsdam

Was bedeutet die America-First-Politik der US-Regierung für deutsche Unternehmen? Welche Risiken, Hindernisse aber auch Chancen hat die deutsche Wirtschaft von veränderten transatlantischen Beziehungen zu erwarten? Antworten auf solche Fragen soll es auf demDeutsch-Amerikanischer Wirtschaftstag am 4. Juni 2019 in der Industrie- und Handelskammer Potsdam geben: Der Kongress, der zum ersten Mal in Ostdeutschland stattfindet, richtet sich an deutsche Unternehmen, die Wirtschaftsbeziehungen zu den USA auf- oder ausbauen möchten. Erwartet werden mehr als 200 Vertreter deutscher und amerikanischer Unternehmen sowie aus Politik und Wirtschaft.

Fachleute und deutsche Unternehmer, die bereits erfolgreich auf dem US-Markt tätig sind, teilen ihre „Best-Practice“-Erfahrungen mit Firmen, die sich in den Vereinigten Staaten ansiedeln oder ihr US-Geschäft ausbauen wollen. Die Beratung von Unternehmen, Diskussionsrunden sowie Workshops stehen im Vordergrund der Veranstaltung. In Paneldiskussionen und Workshops geht es deshalb auch um das Verhältnis deutscher Unternehmen zur US-Regierung, wobei besonders die Strafzölle Gesprächsthemen sein werden. Zudem werden aktuelle Entwicklungen im Visa- und Einwanderungsrecht, Vertriebsstrategien in den USA, Chancen und Risiken der digitalen Transformation sowie die aktuelle US-Steuerreform diskutiert.

Organisiert wird das Treffen seit dem Jahr 2013 von der Auslandshandelskammer (AHK) USA, bestehend aus den Standorten Atlanta, Chicago, New York und San Francisco sowie deren Zweigstellen in Detroit und Houston mit insgesamt 2 500 Mitgliedern. Gesponsert wird die Veranstaltung von den US-Bundesstaaten Georgia, Ohio, Wisconsin, Kentucky, New Jersey und von Firmen wie Santander Consumer Bank AG, Enterprise Autovermietung B.V. & Co. KG, gatc LP, ITG-GmbH Internationale Spedition + Logistik, The American Dream, Wuersch & Gering sowie von T.H. Bender and Partners, Inc.

Die USA sind mit 15 Prozent Brandenburgs Export-Spitzenreiter: Die Ausfuhren in die USA betrugen im Jahr 2016 fast zwei Milliarden Euro – der Import knapp 850 Millionen Euro. Rund 5.300 deutsche Firmen sind mit eigenen Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften in den USA vertreten und beschäftigen dort über 692.000 Mitarbeiter. Insgesamt belaufen sich deutsche Investitionen in den USA auf 406 Milliarden US-Dollar.

Kontakt, Anmeldung & Information:

Mark Renner, E-Mail: mark.renner@ihk-potsdam.de

Tel. 0331 2786-248;

Internet: www.da-wt.com

Über die AHK USA

Die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA) in Atlanta, Chicago, Detroit, Houston, New York und San Francisco arbeiten gemeinsam im Netzwerk der AHK USA. Mit ca. 2.500 Mitgliedern und einem weitreichenden nationalen und internationalen Netzwerk bieten die Kammern ein breites Spektrum an Aktivitäten und Dienstleistungen.

www.ahk-usa.com

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