Arbeiter bei Böschungsarbeiten von Zug verletzt – Bundespolizei ermittelt zum Unfallhergang

#Hiddenhausen (ots)

 

Glück im Unglück hatte ein 21-jähriger Arbeiter, der am Donnerstag mit Vegetationsarbeiten nahe der Bahnstrecke in Hiddenhausen beauftragt war. Er kam einem durchfahrenden Zug zu nahe und wurde leicht verletzt. Die Bundespolizei ermittelt zum Unfallhergang.

Gegen 10.20 Uhr war er mit Kollegen an einer Böschung neben der Bahnstrecke von Herford nach Löhne mit Böschungsarbeiten beschäftigt. Als ein Zug der RB61 (Hengelo – Löhne) den Bereich befuhr, kam der Mann ins Straucheln und machte eine Rückwärtsbewegung in Richtung der Gleise. Der Triebfahrzeugführer des Zuges erkannte die Gefahr und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Freischneider des Arbeiters kam mit dem noch fahrenden Zug in Berührung, er stürzte ins Gleisbett und zog sich leichte Kopfverletzungen zu. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein 34-jähriger Kollege, der Augenzeuge des Unfalls wurde, ist mit einem Schock ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht worden. Noch ungeklärt ist derzeit, warum sich der Mann in so nah an den Gleisen aufgehalten hat. Das beauftragte Arbeitsfeld am Fischerpatt war so weit von der Bahnstrecke entfernt, dass keine Sicherungsmaßnahmen an der Bahnstrecke erforderlich waren. Die Strecke war von 10.24 Uhr bis 12.00 Uhr voll gesperrt, es kam zu Verspätungen im Bahnverkehr. Der Freischneider des Arbeiters wurde bei dem Unfall komplett zerstört.

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