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Artenvielfalt retten: Neue Unterstützer kämpfen für mehr Artenvielfalt in Brandenburg

Breites gesellschaftliches Bündnis kämpft für die Artenvielfalt in Brandenburg

Neue Unterstützer der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ 

Potsdam – Seit dem Start der Volksinitiative vor zwei Monaten schließen sich immer mehr Vereine und Institutionen dem breiten Bündnis an. In den vergangenen Wochen sind vielfältige Unterstützer und Träger hinzugekommen, die die Volksinitiative inhaltlich, organisatorisch und teilweise auch finanziell unterstützen. Die Initiatoren des Bündnisses freuen sich sehr darüber, dass die Ziele der Volksinitiative so einen breiten Zuspruch erfahren und durch die neuen Multiplikatoren noch weiter bekannt gemacht werden.

Denn die hinzugekommenen Unterstützer sammeln nicht nur in den Reihen ihrer Mitglieder, Aktiven und Interessierten Unterschriften, sondern nutzen vielfältige Veranstaltungen in ihrem Umfeld und ihre eigene Infrastruktur wie z.B. Besucherzentren, um Unterschriftenlisten auszulegen und BürgerInnen aktiv um eine Unterschrift zu bitten.

So hat das Bündnis der Volksinitiative in den letzten Wochen die Naturstiftung DAVID, das Umweltinstitut München, Campact, das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, die Fördervereine Großtrappenschutz und Naturpark Barnim, die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg sowie VERN e.V. hinzugewinnen können.

Cornelia Lehmann, 1. Vorsitzende des VERN e.V., deren Verein sich um die Erhaltung der Vielfalt unserer Nutzpflanzen kümmert, begründet diesen Schritt: „Wir unterstützen die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern, weil die Erhaltung der biologischen Vielfalt für die Sicherung unserer Zukunft unabdingbar ist.  Der Artenverlust und auch der Verlust an genetischen Ressourcen haben heute dramatische Ausmaße erreicht. Dem muss dringend durch eine anders orientierte und zukunftsfähige Agrarpolitik entgegengesteuert werden. Die Volksinitiative stellt hierfür an die Landesregierung richtige und umsetzbare Forderungen, die wir voll unterstützen.“

Karl Bär vom Umweltinstitut München, das bundesweit und darüber hinaus unabhängig über Umweltgefahren aufklärt und als eines seiner Ziele die Agrarwende hin zu einer hundert Prozent ökologischen Landwirtschaft benennt, äußert sich zur Unterstützung durch das Umweltinstitut: „Nach dem Erfolg in Bayern unterstützen wir die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ als Meilenstein auf dem Weg zu einer naturverträglichen Landwirtschaft in Brandenburg, Deutschland und Europa.“

Bereits länger mit im Boot sind: die Regionalwert AG Berlin-Brandenburg, die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL), Aktion Agrar, Fridays for Future Brandenburg, Mellifera e.V., Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund, der Landesverband Brandenburgischer Imker, OMNIBUS für direkte Demokratie, ANU, VCD, FÖN, Ernährungsräte Berlin und OPR, die Bürgerinitiative Landwende, Greenpeace Potsdam und Eberswalde, Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung, Brandenburg 21, Netzwerk Blühende Landschaften, Waldkleeblatt-Natürlich Zauche e.V. und der Verein „Artenvielfalt retten“ Müncheberg.

Hintergrund:

VERN e.V.: Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg e.V. will die Vielfalt unserer Kulturpflanzen schützen und erhalten. Er vermehrt Saatgut seltener Sorten und macht es für die Allgemeinheit verfügbar. Er arbeitet mit Landwirten und Gartenbaubetrieben zusammen, damit alte Sorten durch Anbau und Nutzung lebendig erhalten werden. Weiterhin gibt er Wissen rund um die Kulturpflanzenvielfalt und Saatgutarbeit weiter.

Das Umweltinstitut München e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich gegen Atomkraft, für die Energiewende, für den ökologischen Landbau und für gentechnikfreie Landwirtschaft einsetzt. Er klärt kritisch und unabhängig über Umweltgefahren auf und will über die deutschen Landesgrenzen hinweg Veränderungen bewirken. Die Agrarwende hin zu einer hundert Prozent ökologischen Landwirtschaft ist eines seiner erklärten Ziele.

 Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“: Die Brandenburger Naturschutzverbände NABU, BUND und die NaturFreunde sowie deren Jugendorganisationen, die Grüne Liga und die Aurelia Stiftung starteten am 15. April 2019 die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“. Anliegen der Volksinitiative ist es, dem durch zahlreiche Studien belegten dramatischen Artenschwund bei Insekten, Feldvögeln, Amphibien und Pflanzen aktiv entgegenzuwirken. Die Volksinitiative will Rahmenbedingungen für einen verbesserten Schutz der Artenvielfalt in Brandenburg festlegen.

Für eine erfolgreiche Volksinitiative müssen innerhalb von einem Jahr mindestens 20.000 Menschen unterzeichnen. Unterschreiben können alle EU-Bürger*innen ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Brandenburg.

Informationen rund um die Volksinitiative, die Forderungen und die Partner finden sich auf der Webseite der Volksinitiativewww.artenvielfalt-brandenburg.de

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