ASP: Neue Positivbefunde bestätigt

Es gibt sechs weitere positive Befunde auf Afrikanische Schweinepest (ASP) in Frankfurt (Oder). Damit sind es stadtweit derzeit 30 durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte Fälle.

Gebiet südlich der Stadt zwischen Buschmühlenweg und Oder

In der vergangenen Woche wurden Proben von zwei augenscheinlich gesund erlegten Wildschweinen aus dem Jagdgebiet Güldendorf im Rahmen des regulären ASP-Monitorings ins Landeslabor Berlin-Brandenburg gesandt. Beide Tiere wurden in der sog. Sicherheitszone östlich des Festzaunes nahe der Oder erlegt.

Nachdem das Landeslabor einen vorläufigen Befund auf ASP positiv bei beiden Tieren feststellte, erfolgte Mitte der Woche der Bestätigungsbefund vom Friedrich-Loeffler-Institut.

Es wurden sofort Fallwildsuchen im Jagdgebiet Güldendorf und im Eichwald durchgeführt, sowohl als Begehung als auch mithilfe einer Drohne.

Bis zum 17. Mai 2021 ergaben diese Suchen mehr als zehn Fallwildfunde im Gebiet zwischen dem Buschmühlenweg und der Oder. Alle Funde wurden beprobt und die Proben am 17. Mai 2021 dem Landeslabor zugestellt. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Bereits am vergangenen Wochenende wurde zur Absicherung des Gebietes Richtung Westen ein mobiler Elektrozaun entlang des Buschmühlenwegs von der Autobahnbrücke bis zu den Lossower Kurven errichtet.

Entlang des nördlich der Autobahn gelegenen Teils des Buschmühlenwegs sowie des südlichen Teils der B112 und der B87 werden in den kommenden Tagen ebenfalls mobile Elektrozäune errichtet, um die Bewegung des Schwarzwildes nach Westen möglichst zügig und effektiv zu unterbinden.

Das Veterinäramt weist ausdrücklich darauf hin, diesen Bereich (inklusive Eichwald) vorerst nicht zu betreten und Tore in der vorhandenen Umzäunung stets geschlossen zu halten.

Kernzone in den nördlichen Oderwiesen

Fallwildsuchen per Drohne ergaben in der zurückliegenden Woche mehrere Kadaver im Kerngebiet. Nicht alle konnten aufgrund des dortigen Hochwassers erreicht werden, vier wurden geborgen und beprobt.

Alle vier Proben wurden durch das Friedrich-Loeffler-Institut als ASP positiv bestätigt.

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