Aufsichtsrat und KlinikumEvB für Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Im Zuge der heutigen Aufsichtsratssitzung hat der Aufsichtsrat der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH den Bericht der Geschäftsführung zur aktuellen Corona-Lange im Klinikum EvB, dem Klinikum Forst sowie der Versorgungsregion West-Brandenburg mit Besorgnis zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung beschreiben die Entwicklung der Corona-Lage in den Krankenhäusern hinsichtlich des Infektionsgeschehens in Brandenburg, insbesondere im Süden des Landes, als besorgniserregend.
„Wir befinden uns aktuell in einer angespannten Lage, die wir aus heutiger Sicht gerade noch beherrschen. Jeder COVID-Patient, der eine stationäre Behandlung benötigt, muss diese auch erhalten. Das ist unser Versorgungsanspruch. Durch einen konsequenten Lockdown müssen wir jedoch das weiter steigende Infektionsgeschehen eindämmen“, fordert Hans-Ulrich Schmid, Geschäftsführer des Klinikum Ernst von Bergmann.
Als Träger der größten Krankenhausgruppe in Brandenburg empfehlen die Geschäftsführer, Hans-Ulrich Schmidt und Tim Steckel gemeinsam mit dem Aufsichtsrat des KlinikumEvB angesichts des hochgradigen Infektionsgeschehen und der sich verschärfenden Versorgungslage in den Kliniken einen Lockdown für Brandenburg.
„Es sind alle Maßnahmen erforderlich, die die dramatischen Infektionszahlen begrenzen können. Wir müssen so ehrlich sein, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen. Insbesondere aus der medizinischen Perspektive fordern wir einen harten Lockdown“. so Brigitte Meier, Vorsitzende des Aufsichtsrates des Klinikum Ernst von Bergmann.
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