Ausgezeichnetes Engagement für Moorschutz und Biotopverbund – Zwei Deutsche Landschaftspflegepreise für Brandenburg

Potsdam – Mit der Ehrung von Sebastian Petri und der Agrargenossenschaft Groß Machnow gehen zwei Landschaftspflegepreise in diesem Jahr nach Brandenburg. Der Deutsche Landschaftspflegepreis würdigt jedes Jahr Projekte und Personen für herausragende Leistungen zum Erhalt, dem Schutz und der Entwicklung der Kulturlandschaften. „Die beiden Preisträger stellen unter Beweis, dass sich Landnutzung und Naturschutz nicht ausschließen. Ich gratuliere ganz herzlich!“, sagt Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Axel Vogel.

Sebastian Petri, der den Preis in der Kategorie „Engagierte Personen“ erhalten hat, hält Wasserbüffel, bewirtschaftet mit innovativer schonender Technik ehemals entwässerte Moore, setzt sich für deren Reaktivierung ein und entwickelt Ansätze zur Nutzung feuchter Moorbiomasse.

Die Agrargenossenschaft Groß Machnow, als Preisträger in der Kategorie „Innovative Projekte“, verantwortet die größte zusammenhängende Kompensationsmaßnahme des Flughafens Berlin-Brandenburg und setzt den überwiegenden Teil des Ausgleichs auf Ackerflächen um. Gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg baut die Agrargenossenschaft seit 2013 in der Zülowniederung ein großes Biotopverbundsystem mit der Aufwertung von Gewässern, Wäldern, Pflanzungen von Hecken und Baumreihen auf.

„Ich gratuliere allen Preisträgern aus diesem Jahr und natürlich den beiden Brandenburger besonders herzlich. Dieses Engagement für den Schutz der Kulturlandschaft, für Klima- und für Umweltschutz ist zurecht ausgezeichnet. Es dient als Beispiel für viele weitere Betriebe und Personen und steht zugleich stellvertretend für die vielen bereits in der Landschaftspflege engagierten Menschen“, so Axel Vogel.

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