Auslegung der Antragsunterlagen für Teslas Gigafactory endet am Montag

Potsdam – Am Montag endet die Auslegung der Antragsunterlagen für das Vorhaben des Unternehmens Tesla in Grünheide (Mark) zum Bau einer Gigafactory. Im Internet sind die Unterlagen noch bis heute 23.59 Uhr einzusehen, im Landesamt für Umwelt (Frankfurt/Oder) und in den Diensträumen der Gemeinde Grünheide (Mark), des Amtes Spreenhagen und der Stadt Erkner bis zum jeweiligen Dienstschluss. Ab dem 4. August 2020, steht im UVP-Portal des Landes weiterhin der UVP-Bericht zur Verfügung.

Bei der zweiten Öffentlichkeitsbeteiligung wurde die Möglichkeit der Auslegung des gesamten Antrags im Internet genutzt. Behörde und Vorhabenträger haben sich dazu aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemieeindämmungsverordnung entschlossen, um die Einsichtnahme in die Unterlagen zu erleichtern. Die Resonanz darauf war sehr groß: Rund 18.500 Zugriffe (Page Impressions / Stand: Freitagabend, 23 Uhr) auf die Antragsunterlagen wurden seit Veröffentlichung verzeichnet.

Von der Einsicht in die Papierakten wurde seltener Gebrauch gemacht. Insgesamt haben 28 Bürgerinnen und Bürger in Erkner, Grünheide, Spreenhagen und dem LfU-Standort Frankfurt (Oder) Einsicht genommen.

Die Einwendungsfrist in diesem Verfahren läuft noch bis zum 3. September. Bisher haben in der zweiten Öffentlichkeitsbeteiligung sechs Personen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben, sechs weitere haben ihre Einwendungen aus der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung ergänzt. Im Vordergrund stehen weiterhin Fragen des Naturschutzes, der Wasserversorgung und der verkehrlichen Erschließung.

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