Auswärtiges Amt zum Bruch der Waffenruhe in Nord-Äthiopien

Zum Bruch der Waffenruhe in Nord-Äthiopien erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (25.08.):
„Die Bundesregierung ist bestürzt darüber, dass die fünfmonatige Waffenruhe in Nord-Äthiopien gebrochen wurde und dass dort nun wieder gekämpft wird. Die Konfliktparteien müssen jetzt ihre Waffen zum Schweigen bringen und unverzüglich zur Waffenruhe zurückkehren.
Der Konflikt wird sich nur am Verhandlungstisch lösen lassen. Die Bundesregierung unterstützt weiterhin die Vermittlungsbemühungen der Afrikanischen Union, die jetzt intensiviert werden müssen. Die Menschen in Tigray, Amhara und Afar haben genug gelitten. Zu viele unschuldige Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, mussten bereits ihr Leben lassen oder sind Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen geworden.
Seit Beginn des Konflikts wurden darüber hinaus hunderttausende Menschen vertrieben und Millionen Menschen leiden Hunger. Vor diesem Hintergrund ist es besonders niederträchtig, dass die Tigray People’s Liberation Front (TPLF) Treibstoff beschlagnahmt hat, der dringend für die Verteilung lebensrettender humanitärer Hilfe benötigt wird.“
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