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Beermann bei Spatenstich für Hort der Dr.-Georg-Graf-von-Arco-Schule

Bauminister Guido Beermann hat heute beim ersten Spatenstich für den Neubau des Hortes der Dr.-Georg-Graf-von-Arco-Schule teilgenommen. Die Schule wird derzeit zu einem Bildungs- und Integrationscampus entwickelt. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung stellt rund 530.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ für Neubau bereit.

Guido Beermann: „Die Bildung von Kindern und Jugendlichen verdient unsere besondere Aufmerksamkeit. Ich freue mich, dass mit dem Hortneubau gute Betreuungs- und Integrationsangebote für 150 Schülerinnen und Schüler geschaffen werden. Bereits im vergangenen Jahr konnte der Bau eines Multifunktionsgebäudes mit Veranstaltungssaal auf dem Campus begonnen werden. Dieses Gebäude, wie dann auch künftig der Hort, können gleichzeitig auch von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden.  Hierfür hat unser Ministerium 3,3 Millionen Euro bewilligt. Wir unterstützen damit den sozialen Zusammenhalt im Quartier.“

Das Projekt umfasst den Neubau eines Hortgebäudes für 150 Kinder auf dem Gelände der Dr.-Georg-Graf-von-Arco-Oberschule mit Grundschulteil als zweigeschossiger Neubau. Im Rahmen des vom MIL und der Brandenburgischen Architektenkammer initiierten Projektes „Die Stadtentdecker“ konnten Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse ihre Wünsche und Vorstellungen in die Planungen einfließen lassen. Das Gebäude wird außerhalb der Kinderbetreuung auch außerschulischen Nutzungen offenstehen. Die Horträume können für regelmäßige Aktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers, für Vereinsarbeit und feste Gruppen genutzt werden.

Der Hortneubau ist Teil der Weiterentwicklung der Dr.-Georg-Graf-von-Arco-Oberschule mit Grundschulteil zu einem Bildungs- und Integrationszentrum, die in den Jahren 2018 bis 2023 einen Schwerpunkt im Rahmen der Förderung aus dem Programm „Soziale Stadt“ darstellt. Das Bildungs- und Integrationszentrum soll am Campus Dr.-Georg-Graf-von-Arco die bereits bestehenden Bildungs-, Betreuungs- und Integrationsangebote im Stadtteil bündeln und den Aufbau eines Netzwerks von sozialen Einrichtungen, Trägern, Bürgerinitiativen, ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern, dem Beauftragtem für Bürgerbeteiligung und ehrenamtliches Engagement, der seit Juni 2019 im Quartier aktiv ist, und der Stadtverwaltung befördern. Die Gesamtkosten für das Neubauvorhaben liegen bei rund 3,7 Millionen Euro. Bund und Land stellen 530.000 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“ zur Verfügung.

In Nauen wurde seit Anfang der 1990er Jahre ein Großteil der privaten und öffentlichen Bausubstanz vor dem Verfall bewahrt und erneuert. Insgesamt wurden der Stadt seit 1991 etwa 34 Millionen Euro Fördermittel für Stadterneuerung/Stadtentwicklung bewilligt. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden knapp 71 Millionen Euro für mehr als 1.300 Wohnungen bereitgestellt.

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