Befragung zur Aufenthaltsqualität in der Karl-Liebknecht-Straße – Anwohner, Gewerbetreibende, und Besucher sind gefragt

Die Karl-Liebknecht-Straße wurde vor fast 25 Jahren umfassend erneuert. Nun möchte die Landeshauptstadt Potsdam wissen, wie die Nutzerinnen und Nutzer der Straße den aktuellen Zustand und die Aufenthaltsqualität beurteilen. Aus diesem Grund führt der Sanierungsträger Stadtkontor GmbH im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam noch bis zum 15. März eine Befragung durch.

Die Karl-Liebknecht-Straße ist das Herzstück von Babelsberg. Durch die hohe Dichte an Geschäften und Gastronomieangeboten herrscht lebendiges Treiben auf der wichtigsten Einkaufsstraße im Stadtteil zwischen S-Bahnhof Babelsberg und Lutherstraße. Ergänzt wird dies durch kulturelle Einrichtungen und die Grundschule Bruno-H.-Bürgel. Weiter nördlich überwiegt das Wohnen, dort ist in den Erdgeschosszonen deutlich weniger Gewerbe vorhanden und es geht ruhiger zu. Durch diese Vielfalt ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an den öffentlichen Raum.

Der Fragebogen ist bereits im Stadtteil verteilt worden; ab dieser Woche liegt er auch in geöffneten Geschäften und Friseurläden aus. Nach dem Ausfüllen kann er direkt bei Stadtkontor in den Briefkasten (Stadtkontor GmbH, Schornsteinfegergasse 3,14482 Potsdam) geworfen oder per Post verschickt werden. Auch auf der Internetseite des Sanierungsträgers www.stadtkontor.de ist die Beteiligung möglich.

Neben gezielten Fragen zum Wohnumfeld, zum Zustand und zur Ausstattung der Straße, der Gehwege und Grünflächen sowie zu Parkplätzen bietet der Fragebogen Raum für persönliche Hinweise und Vorschläge.

Die Straße wurde auf Grundlage sehr umfassender Abstimmungsprozesse in den Jahren 1996 bis 1998 neugestaltet. Schon damals galt es, die vielen unterschiedlichen Vorstellungen der Akteure und die Rahmenbedingungen der Denkmalpflege in die Neugestaltung einzubeziehen. Die heute vorhandene Aufteilung des Straßenraums geht auf die Anlage der Weberkolonie Nowawes um 1750 zurück. Die großzügigen Freiflächen vor den Häusern wurden ursprünglich als Bleichwiesen von den Webern genutzt. Die Aufteilung des Straßenraums soll auch weiterhin beibehalten werden.

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