Bei Streit mit Messern zugestochen

#Berlin – Bei einem Streit zwischen einer vierköpfigen Gruppe und einem Motorrollerfahrer gestern Abend in Tegel wurden zwei der Beteiligten jeweils durch Messerstiche verletzt.

Derzeit unklar sind die Hintergründe der Auseinandersetzung, die gegen 19.30 Uhr in der Bernauer Straße an einer Parkbucht stattgefunden haben soll. Demnach geriet ein 31-jähriger Rollerfahrer mit einer vierköpfigen Gruppe in Streit, bei dem er und ein der Gruppe zugehöriger 17-Jähriger durch Messerstiche verletzt wurden. Die Gruppe, bestehend aus jungen Erwachsenen und Heranwachsenden entfernte sich anschließend in einem weißen Audi, der wenig später von Einsatzkräften des Polizeiabschnitts 11 gestellt werden konnte. Im Fahrzeug befand sich der verletzte 17-Jährige, dessen Freunde ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus fahren wollten. Sowohl er als auch der verletzte Rollerfahrer erlitten bei der Auseinandersetzung Stiche in den Bauch und mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Der 31-Jährige verblieb stationär, befindet sich derzeit außer Lebensgefahr. Der Jugendliche hingegen konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Im Audi fanden die Einsatzkräfte insgesamt drei Springmesser, die alle beschlagnahmt wurden. Die übrigen drei Fahrzeuginsassen im Alter von 16, 19 und 22 Jahren kamen zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam, das sie wenig später wieder verlassen durften. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Geschehens dauern an und werden von einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) geführt.

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