Beigeordnete mit Ordnungsamt unterwegs – Schwerpunktkontrolle bei Gastro-Betrieben – 60 Anzeigen seit Mitte Juni in Potsdam

Die Beigeordnete für Ordnung und Gesundheit, Brigitte Meier, hat am Freitagabend gemeinsam mit zwei Inspektoren des Ordnungsamtes Potsdamer Gastronomen auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln kontrolliert. „Wir wollen die Gastronomen dafür sensibilisieren, dass sie die Regeln einhalten. Wenn es eine neue Infektionswelle gibt, könnten viele Gastronomen durch einen erneuten Lockdown in ihrer Existenz bedroht sein. Das gilt es zu verhindern – und dabei sollten die Gastronomen durch das Einhalten der Regeln helfen“, sagt Meier.

Das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Potsdam hat seit Mitte Juni stadtweit 250 Kontrollen in verschiedensten Gewerbebetrieben durchgeführt und 60 Anzeigen gefertigt. Das Bußgeld hat jeweils mindestens 250 Euro betragen. „Die Zeit des Redens ist allerdings vorbei. Wer sich nicht an die Auflagen hält, muss nun verstärkt mit Bußgeld rechnen“, sagte Meier. Das Ordnungsamt hat lange Zeit keine Bußgelder verhängt und zunächst nur Ermahnungen ausgesprochen.

„Es gibt aber auch viele Gewerbetreibende und Gastronomen, die sich vorbildlich an die Regeln halten“, so Meier. Kontrolliert wurde vor allem, ob die Abstände zwischen den Stühlen und Tischen eingehalten worden sind und ob die Gastronomen eine Liste der Gäste führen, um bei einem positiven Coronafall die anderen Gäste informieren zu können. Seit 12. Juni gilt die Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg.

„In zwei Wochen sollen Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule gehen, wir haben die Urlaubsrückkehrer aus vielen Gebieten und das öffentliche Leben wird sich mit dem nahenden Ende des Sommers wieder zunehmend in geschlossene Räume verlagern – das alles kann, wenn wir nicht aufpassen, zu einem deutlichen Anstieg der Infektionen führen. Daher ist die Einhaltung der Quarantäneregeln sowie der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln ein Muss, um auch in den kommenden Wochen größere Ausbruchsgeschehen zu verhindern“, so Brigitte Meier.

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