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Benennung einer Kaserne nach Widerstandskämpfer der „Weißen Rose“

München (ots)

Bundeswehr ehrt Widerstandskämpfer mit Kasernennamen. In Anwesenheit der Familie von Christoph Probst, einem Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ wird am 6. November die Bundeswehr-Liegenschaft „Hochbrück“ in „Christoph-Probst-Kaserne“ benannt. Erstmals benennt die Bundeswehr eine Kaserne nach einem Angehörigen der „Weißen Rose“. Das Bundesministerium der Verteidigung folgt damit einem Vorschlag der Beschäftigten des Zentralen Institutes des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und einer Außenstelle des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, der Kaserne einen entsprechenden Namen zu geben. Nach der Benennung des Auditoriums Maximum in der Sanitätsakademie der Bundeswehr nach Hans Scholl im Jahre 2012 wird damit innerhalb des Sanitätsdienstes der Bundeswehr einem zweiten Mitglied der Münchener Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ in besonderer Weise gedacht. Dies entspricht dem Traditionsverständnis und der Traditionspflege der Bundeswehr. Hierbei findet der aktive Widerstand gegen die Gewalt- und Willkürherrschaft der Nationalsozialisten eine besondere Würdigung und wirkt vorbildlich und sinnstiftend in die heutige Bundeswehr.

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