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Benin: Reise- und Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise
Von nicht erforderlichen Reisen in den Pendjari Park wie auch in den Park W sowie die unmittelbaren Grenzgebiete zu Burkina Faso und zum Niger wird dringend abgeraten. Zwei europäische Besucher wurden Anfang Mai 2019 aus dem Pendjari Parks im Norden Benins nach Burkina Faso entführt, ihr lokaler Führer wurde in unmittelbarer Nähe zur Grenze tot aufgefunden. Für das gesamte Gebiet entlang der Grenze zu Burkina Faso besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko. Sicherheitskräfte wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Es ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Nach den Parlamentswahlen Ende April 2019 kam es in mehreren Städten zu Protesten und insbesondere in Cotonou zu Ausschreitungen, bei denen auch Schusswaffen eingesetzt wurden. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu weiteren örtlichen Protesten kommt.
Reisende werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, Menschenansammlungen unbedingt zu meiden und Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Terrorismus Von nicht erforderlichen Reisen in den Naturschutzpark „W“ und den Pendjari-Park im Norden Benins sowie das unmittelbare Grenzgebieten zu Burkina Faso und Niger wird dringend abgeraten. Auf burkinischer, nigerianischer und nigrischer Seite der beninischen Landesgrenzen sind weiterhin terroristische Aktivitäten zu verzeichnen. Benin beteiligt sich an der UN-Militärintervention in Mali und an der regionalen Bekämpfung der Terrorgruppe Boko Haram. Obwohl es derzeit keinen Beleg für Aktivitäten terroristischer Gruppen in Benin gibt, können diese auch nicht ausgeschlossen werden. Reisende werden allgemein zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.
Innenpolitische Lage Im Vorfeld der Parlamentswahlen am 28. April 2019 führten Proteste zu lokalen Ausschreitungen, da Oppositionsparteien nicht zugelassen waren. 2018 fanden bei Tanguietá, nordwestlich von Natitingou, Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern der Volksgruppe der Peulh und der sesshaften, ackerbautreibenden Bevölkerung statt. Reisenden wird geraten, bei Aufenthalten in dieser Region die lokale Sicherheitslage genau zu beobachten und Ansiedlungen der Peulh zu meiden.
Kriminalität Im Stadtgebiet von Cotonou besteht insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit und auf unbeleuchteten Straßen die Gefahr, Opfer von Überfällen und Diebstählen zu werden. Von Fahrten auf Motorradtaxis wird nicht nur aus Verkehrssicherheitsgründen, sondern auch wegen erhöhter Überfallgefahr abgeraten. In der Zeit nach 24 Uhr sollte auch von Unternehmungen zu Fuß abgesehen werden. Der Strand von Cotonou und der Dantokpa Markt sollten in den frühen Morgen- und Abendstunden gemieden werden. Im Norden Benins kommt es auf Landstraßen gelegentlich zu Überfällen, bei denen auch Personen verletzt werden. Reisenden wird geraten, bei Reisen in diese Gegend besonders vorsichtig zu sein.
Baden im Meer Baden im Meer ist aufgrund starker Strömungen und der hohen Brandung, außerhalb geschützter Bereiche, lebensgefährlich.
Krisenvorsorgeliste Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste http://elefand.diplo.de/ einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.
Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/weltweiter-sicherheitshinweis/1796970 zu beachten.

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