„Bericht aus Berlin“ am Sonntag, 11. Oktober 2020, um 18:05 Uhr im Ersten

Geplante Themen:
Uneinigkeit bei der Corona-Bekämpfung
Mahnende Stimmen wie die von Angela Merkel hatten offensichtlich recht: Die Corona-Pandemie hat jetzt im Herbst Deutschland wieder im Griff.
Das Robert-Koch-Institut warnt schon vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Virus. Das föderale System der Bundesrepublik aber findet keine einheitliche Antwort. Deutschland – ein Flickenteppich: Reisen müssen bei bestimmten Herkunftsorten und Zielen storniert werden, bei anderen nicht. Auch nach langen Diskussionen sperren sich die Ministerpräsidenten trotz der Koordinierungsbemühungen des Bundeskanzleramts dagegen, eine überzeugende gemeinsame Linie festzuzurren. Scheitert die wirksame Bekämpfung der Pandemie letztlich am komplizierten Zusammenspiel von Bund und Ländern? (Autor: Stephan Stuchlik)
Studiogast: Helge Braun, CDU, Chef des Bundeskanzleramts und Humanmediziner
Die Kosten der Pflegebedürftigkeit
Hohe Kosten für pflegebedürftige alte Menschen – das bedeutete früher für viele das Abrutschen in die Sozialhilfe und massive finanzielle Überforderung der engsten Angehörigen. Ab 1995 sollte die Einführung der sozialen Pflegeversicherung das ändern. Doch inzwischen zeigt sich: Die Kosten in der Pflege steigen für die Betroffenen rasant.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU, will nun die reinen Pflegekosten deckeln. Doch reicht das, um eine finanzielle Überforderung der alten Menschen und ihrer Angehörigen zu verhindern? (Autor: Tom Schneider)
Studiogast: Prof. Karl Lauterbach, SPD, Bundestagsabgeordneter und Gesundheitsökonom
Weitere Informationen zur Sendung finden Sie unter:
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