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„Bericht aus Berlin“ am Sonntag, 13. Oktober 2019, um 18:30 Uhr im Ersten

Geplante Themen:

Rechtsextremismus im Cyberraum
Der Täter von Halle war nach bisherigen Erkenntnissen wohl nicht in klassischen rechtsextremen Strukturen organisiert, trotzdem beging er einen rechtsextremistischen, antisemitischen Terror-Anschlag. Seine Radikalisierung könnte sich außerhalb der bekannten Nazi-Szene abgespielt haben; im Netz fand er virtuell Verbundenheit und Anknüpfungspunkte für seine rassistische, antisemitische und frauenfeindliche Ideologie. Durch klassische behördliche Maßnahmen ist so ein Anschlag wohl schwer vorhersehbar. Vieles spielt sich auf rechten Foren ab. Michael Stempfle fragt, wie groß die Szene ist und wie gut die Cyberspezialisten der Sicherheitsbehörden dagegen vorgehen können.

Nach dem Terroranschlag in Halle: Jüdisches Leben in Berlin
Abgesperrte Synagogen und bewachte Schulen, Cafés, Restaurants gehören zum Alltag von Juden und Jüdinnen in Deutschland. Der Terroranschlag von Halle hat noch einmal gezeigt, wie groß die Bedrohungslage wirklich ist. Was bedeutet das für den Alltag von jungen Juden und Jüdinnen in Berlin – Carla Reitter hat sich umgesehen.

Türkische Offensive – wie reagiert Deutschland?
Die türkische Armee ist nach Nord-Syrien einmarschiert, ein völkerrechtswidriger Angriff. Die deutsche Regierung verurteilt die Offensive aufs schärfste, warnt vor einer humanitären Katastrophe, neuen Fluchtbewegungen und einem Wiedererstarken des IS. Was könnte Deutschland tun, um Druck auf die Türkei auszuüben. Stephan Stuchlik analysiert.

Interviewgast zum Terroranschlag von Halle und der Türkei-Offensive: Heiko Maas, Außenminister, SPD

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie unter:
www.berichtausberlin.de

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