#Berlin gedenkt der #Luftbrücke

Im Juni 1948 blockierte die Sowjetunion die drei westlichen Sektoren Berlins. Die Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich antworteten mit der Luftbrücke. Vor allem amerikanische und britische Maschinen transportierten mit mehreren hunderttausend Flügen Millionen Tonnen Lebensmittel, Kohlen, Ausrüstung, Post und alles Lebensnotwendige nach West-Berlin. Erst am 12. Mai 1949 wurde die Blockade aufgehoben.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: „Berlin als ‚Stadt der Freiheit‘ hat in der Blockade selber erlebt, dass Freiheit verteidigt und immer wieder von neuem errungen werden muss. Das haben die Berlinerinnen und Berliner 1948/49 getan. Und wir werden niemals vergessen, wie die westlichen Mächte damals die Freiheit der Stadt verteidigt haben. So wurden wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg aus Besatzungsmächten Schutzmächte. Dabei dürfen wir niemals vergessen, dass alliierte Piloten auch ihr Leben für die Freiheit gelassen haben. Das Gedenken besonders an diese Menschen und an die Luftbrücke insgesamt bedeutet für uns Berlinerinnen und Berliner immer auch, dass wir uns vergegenwärtigen, dass Freiheit und Demokratie keineswegs Selbstverständlichkeiten sind.“

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