#Berlin – Gemeinsame Gewerbe- und Verkehrskontrollen

#Berlin – In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln und dem Zoll überprüften rund 180 Polizisten gestern bis in die Nachtstunden mehrere Lokalitäten in Neukölln. Ab 17.30 Uhr begingen die Beamten 17 Objekte in der Boddin-, Jonas-, Hermann- und der Karl-Marx-Straße. Bei den Überprüfungen in den Spielstätten, Shishabars, Cafés und Lokalen stellten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße gegen das Jugendschutz-, Immissionsschutz-, Nichtraucherschutz- und Gaststättengesetz fest. Drei Automaten wurden mit einem Siegel versehen, Shishatabakzubehör und eine Heizplatte wurden sichergestellt. Nur eine Lokalität blieb beanstandungsfrei. Insgesamt wurden 124 Personen überprüft.

Im Nahbereich führten Mitarbeitende des Verkehrsdienstes Kontrollen mit Schwerpunkt Drogen im Straßenverkehr und der technischen Überprüfung von Fahrzeugen durch. 226 Pkw, sechs Lkw und fünf Zweiräder wurden hier genauer betrachtet. Die Beanstandungen reichten unter anderem über Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verdacht der Urkundenfälschung bis hin zur Fahrzeugsicherstellung zur Erstellung eines technischen Gutachtens. Zwei Fahrern musste die Weiterfahrt, wegen Unterschreitung der Ruhezeit und mangelhafter Ladungssicherung, untersagt werden.

Gegen 20.40 Uhr bemerkten Polizisten in einer Feuerwehrzufahrt in der Hermannstraße einen mit vier Männern besetzten VW und wollten diese einer Überprüfung unterziehen. Die eingesetzten Beamten wurden hierbei von einem 23-Jährigen beleidigt, der sich zuvor auf der Rückbank befunden und das Fahrzeug verlassen hatte. Im weiteren Verlauf leistete er erheblichen Widerstand, so dass die Beamten ihn fesseln und zum Polizeiabschnitt verbringen mussten. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten Betäubungsmittel und ein Einhandmesser, die beschlagnahmt wurden. Den Polizeiabschnitt konnte der 23-Jährige nach der Feststellung seiner Personalien wieder verlassen.

Während des gemeinsamen Einsatzes waren Polizisten auch präventiv in Zügen der U-Bahnlinien U 8 und U 7 zwischen den Bahnhöfen Hermannstraße – Hermannplatz und Rathaus Neukölln unterwegs. Sie verteilten Flyer und sprachen Fahrgäste zum Thema Taschendiebstahl an. Dieses Angebot wurde durchweg positiv angenommen.

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