Betrüger am Telefon

#Nauen – 

Donnerstag, 21. Oktober 2021 – 

Ein betrügerischer Anruf ist der Polizei am Donnerstag im Polizeirevier Nauen gemeldet worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen erlangten bislang unbekannte Täter vom 64-jährigen Opfer mehrere TAN-Nummern. Ein männlicher Anrufer berichtete der Frau von einem angeblichen Hackerangriff auf das Kreditinstitut, bei der die Geschädigte ihr Konto hat, und erfragte so mehrere TAN-Nummern für Überweisungen. Dadurch entstand der Frau ein finanzieller Schaden von mehreren tausend Euro. Die Polizei hat eine Anzeige aufgenommen. Die weiterführenden Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei.

Anbei finden sich Hinweise, die Bürger bei allen Formen des Telefonbetruges beachten sollten. Diese Phishing-Anrufe reihen sich neben Enkeltrickbetrügereien, Schockanrufen und Anrufen falscher Polizisten ein, die alle das Ziel haben, an Wertgegenstände und/ oder Geld der meist älteren Opfer zu gelangen und können in ihrer Form auch stark variieren.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse bekannt!
  • Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren Sie einen späteren Gesprächstermin, damit Sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder bei der örtlichen Polizei überprüfen können!
  • Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers!
  • Bevor Sie jemandem Ihr Geld geben oder überweisen wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte Ihre örtliche Polizeidienststelle!
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kreditinstituten fragen am Telefon niemals nach Kontozugangsdaten oder TAN-Nummern für Online-Banking.
  • Erhalten Sie einen solchen Anruf ihrer Bank, legen Sie umgehend auf, bevor die Betrüger Sie von ihrer angeblichen Seriosität überzeugen. Rufen Sie stattdessen bei Ihrer Bank an und fragen Sie nach.
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