Betrug über Kurznachrichtendienst

#Neuruppin – Gleich zwei Betrugsfälle wurden am Dienstag in der Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin angezeigt. In beiden Fällen waren Frauen über einen Kurznachrichtendienst angeschrieben und ihnen vorgegaukelt worden, dass es sich bei den Absendern um die eigenen Kindern handelt, die ein Handyschaden hätten und sich deshalb mit einer fremden Nummer meldeten. Außerdem müssten sie eine dringende Überweisung tätigen, die sie aufgrund des Schadens am Handy nicht vornehmen könnten und bäten um Überweisung der geforderten Beträge.

Eine 74-Jährige glaubte dem Absender und überwies am vergangenen Donnerstag einen vierstelligen Betrag für ihre vermeintliche Tochter. Erst einige Tage später stellte sich heraus, dass sie betrogen worden war.

Bei einer 57-Jährigen klappte der Betrugsversuch am Montag hingegen nicht. Sie kontaktierte ihre Kinder über die bekannten Telefonnummern. Daraufhin erklärten diese, mit den Nachrichten nichts zu tun zu haben. Die Frau blockierte den unbekannten Teilnehmer, überwies kein Geld und erstattete Anzeige.

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