Betrugsversuch mit „Corona-Masche“ war nicht erfolgreich

#Großbeeren, #Trebbin – 

08.02.2021; 12.00 – 14.00 Uhr – 

Gleich drei Betrugsversuche wurden der Polizei von vergangenem Montag und Dienstag gemeldet. Jeweils um die Mittagszeit erhielten drei ältere Bürger den Anruf eines Unbekannten, der sich als Prof. Dr. W… eines Potsdamer Krankenhauses ausgab und mitteilte, dass er Arzt auf der dortigen Covid-Station sei und gerade den Sohn, die Tochter bzw. den Ehemann behandle. Nach Angaben des Anrufers ging es den sogar mit Vornamen benannten sehr schlecht und sie könnten nur durch eine Spritze aus Amerika gerettet werden, die jedoch von der Krankenkasse nicht übernommen wird. Der angebliche Arzt forderte die Angehörigen dann auf jeweils 40.000 Euro zu zahlen, um das Leben der Verwandten retten zu können. Zwar ließen sich alle Angerufenen nicht darauf ein, Geld an den Unbekannten zu geben, der im Übrigen akzentfreies Hochdeutsch sprach. Jedoch waren alle sehr aufgebracht und teilweise verängstigt, als sie bei der Polizei eine Anzeige über den Vorfall erstatteten. Dass es in allen Fällen der gleiche Anrufer gewesen sein muss, lässt sich auch auf Grund des immer gleichen, benutzten Namens des angeblichen Professors ableiten. Weiterhin wurden die Angerufenen offenbar nach ihren Vornamen ausgesucht, die bei zwei Geschädigten sogar gleich waren und von der Namensverbreitung auf einen Rentner schließen lassen.

Die Polizei gibt diese Sachverhalte zur Warnung an die Bevölkerung bekannt, sich durch derartige Anrufe nicht einschüchtern zu lassen und keinesfalls Geld an Fremde zu übergeben. Versuchen Sie, sich die angezeigten Nummern der Anrufer zu notieren und verständigen Sie die Polizei. Es werden dann Anzeigen aufgenommen und weitere Ermittlungen eingeleitet.

Tipps zum Thema u.a. zum Schutz vor Betrug finden Sie auf der Homepage der Polizei Brandenburg www.polizei.brandenburg.de und unter www.polizei-beratung.de.

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