Betrunkene Frau bedroht Triebfahrzeugführer der S-Bahn mit Wodkaflasche

#Hamburg (ots)

Eine betrunkene Frau hatte die S-Bahn nicht verlassen und war mit dieser in den Betriebsbahnhof Elbgaustraße gefahren. Anschließend bedrohte sie den Triebfahrzeugführer mit einer Wodkaflasche. Bundespolizisten brachten die renitente Frau in die Gewahrsamszelle zur Ausnüchterung, denn sie hatte über 2,3 Promille. Außerdem wurde sie mit 6 Fahndungsnotierungen verschiedener Staatsanwaltschaften zur Ermittlung ihres Aufenthaltsortes gesucht.

Am 01.02.2020 gegen 18:30 Uhr wurden die Beamten der Bundespolizeiinspektion Hamburg zu einem Einsatz in den S-Bahnhof Elbgaustraße gerufen.

Zuvor war ein Triebfahrzeugführer mit seiner S-Bahn nach Halt in der Elbgaustraße in den dortigen Betriebsbahnhof gefahren, um nun von hier zu einer neuen Fahrt in die entgegengesetzte Richtung zu starten. Zunächst war er routinemäßig durch den Zug gelaufen, der eigentlich hätte leer sein müssen.

Der Triebfahrzeugführer traf bei seinem Durchgang auf eine 47-jährige deutsche Staatsangehörige, die sofort lautstark damit begann, ihn zu beschimpfen. Sie schien sichtlich alkoholisiert zu sein. Der Eisenbahnfahrzeugführer wies die Frau an, beim erneuten Halt in der Elbgaustraße die S-Bahn zu verlassen. Angekommen im Haltepunkt Elbgaustraße überprüfte der Triebfahrzeugführer den Ausstiegsvorgang des renitenten Fahrgastes. Die 47-Jährige griff zu ihrer leeren Wodkaflasche und lief in bedrohlicher Weise mit der Flasche über dem Kopf auf den Mitarbeiter der S-Bahn zu. Dieser flüchtete sich in den Dienstverrichtungsraum im Bahnhof und rief die Bundespolizei.

Die Beamten konnten die Frau vor Ort antreffen, die sich nicht ausweisen konnte. Unter anderem zur Feststellung ihrer Identität wurde sie dem Bundespolizeirevier Hamburg-Altona zugeführt, der Triebfahrzeugführer konnte die Fahrt fortsetzen.

Die Frau pöbelte während der Zuführung fortwährend und brachte ihr Unverständnis lautstark zum Ausdruck.

Im Revier stellten die Bundespolizisten die Identität fest und führten mit ihr einen Atemalkoholtest durch, der als Ergebnis einen Wert von über 2,3 Promille hatte.

Außerdem wurde die Frau mittels sechs Fahndungsnotierungen verschiedener Staatsanwaltschaften zur Ermittlung ihres Aufenthaltsortes gesucht.

Dieser war für die nächsten Stunden die Gewahrsamszelle des Bundespolizeireviers Hamburg-Altona, da sie hier erstmal ihren Rausch ausschlafen musste.

Nach Bekanntgabe des Einleitens eines Strafverfahrens wegen Nötigung wurde sie nach Ausnüchterung wieder auf freien Fuß gesetzt.

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