„Bewahrerin des Brandenburger Kulturerbes“: Woidke gratuliert Friederike Rupprecht zum 80. Geburtstag

Sie hat mit ihrem Tatendrang das Kloster Heiligengrabe aus seinem Dornröschenschlaf geweckt und zu neuer Blüte geführt: die langjährige Äbtissin Friederike Rupprecht. Zu deren 80. Geburtstag am Montag (21. Dezember) würdigt Ministerpräsident Dietmar Woidke Rupprecht als „Bewahrerin des Brandenburger Kulturerbes“. In einem Glückwunschschreiben an die Jubilarin heißt es:

„Sie gehören zu den Menschen, die mit Freude und einer Bestimmung ins Land Brandenburg gekommen sind. Ihr Name ist untrennbar mit dem Kloster Stift zum Heiligengrabe verbunden, das Sie als Äbtissin zu neuem Leben erweckt haben. Mit der denkmalgerechten Wiederherstellung des Stiftsgeländes und der inhaltlichen Profilierung des Klosters zu einem geistlich-kulturellen Zentrum der Prignitz haben Sie aus einem Erbstück unseres Landes ein Schmuckstück gemacht, auf das wir sehr stolz sind und das Einheimische und Touristen gleichermaßen begeistert.

Das Kloster Heiligengrabe ist aber nicht nur Anziehungspunkt als Denkmal, sondern ebenso als Stätte der Andacht, des Glaubens, der Begegnung. Als Mitglied des Konvents sind Sie Ihrer langjährigen Wirkungsstätte bis heute verbunden. Für Ihren außergewöhnlichen Einsatz und Ihre stete Verbundenheit mit Brandenburg danke ich Ihnen sehr.“

Für ihre Verdienste um die Revitalisierung, denkmalgerechte Wiederherstellung und inhaltliche Profilierung des Klosters Heiligengrabe wurde Friederike Rupprecht 2015 mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde sie mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz geehrt.

 

Im Januar 2016 wurde Äbtissin Erika Schweizer Nachfolgerin von Rupprecht in Heiligengrabe.

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