Bocholter Feuerwehr rückt 31 Mal wegen Wintereinbruch aus

Bilanz von Sonntag und Montag // Ehrenamtliche Kräfte leisten wertvolle Unterstützung
Bocholt (PID). Die Bocholter Feuerwehr rückte am Sonntag und Montag zu insgesamt 36 Einsätzen aus. 31 Hilfeleistungen standen dabei in Zusammenhang mit dem heftigen Wintereinbruch.
Bei den Hilfeleistungen handelte es sich oftmals um Unterstützung von festgefahrenen Fahrzeugen aus Schneeverwehungen, Beseitigung von Schneelasten auf Dächern, Beseitigung von abgebrochenen Ästen und Unterstützung des Rettungsdienstes.
Neun Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehr unterstützten die hauptamtlichen Kräfte. Sie halfen u.a. mit, einen Rettungswagen, der im Stadtteil Barlo bei einem Einsatz im Schnee stecken geblieben war, wieder fahrtüchtig zu machen. „Die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer ist für die hauptamtlichen Feuerwehrleute eine große, wertvolle Hilfe“, so Thomas Deckers, Leiter der Bocholter Feuerwehr.
Auch zum Bahia-Freizeitbad wurde die Feuerwehr gerufen. Auf einem Teil des Daches hatten sich Schneemassen gesammelt, die ins Rutschen geraten waren. Die städtische Bauordnung und ein Statiker wurden hinzugezogen, um die Tragfähigkeit des Daches bei Schneelast zu prüfen. Eine Sperrung war nicht notwendig, da das Bad wegen des Corona-Lockdown derzeit ohnehin nicht in Betrieb ist und keine Gefahr für Personen bestand.
Einsatzort Innenstadt: Am Neubau des Modehauses Peek- und Cloppenburg am Neutorplatz ragten Schneebretter über die Dachkante. Sie drohten abzubrechen und stellten eine Gefahr für Passanten da. Die Feuerwehr rückte mit der Drehleiter an und entfernte die Gefahrenquelle am Dach des Neubaus.
Die Feuerwehr hat einen zusätzlichen Rettungswagen (RTW) aus dem eigenen Fuhrpark in den laufenden Betrieb genommen, wie Leiter Thomas Deckers mitteilt. Damit wird sichergestellt, dass genügend Kapazitäten bei Notfällen zur Verfügung stehen, zumal die Anfahrten der RTWs durch die widrigen Straßenverhältnisse zurzeit mehr Zeit benötigen. Insgesamt sind aktuell vier RTWs und zwei Krankentransportwagen (KTW) im Einsatz. Auch der Kreis Borken habe seine Notfallflotte aufgestockt, teilt Deckers mit.
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